Das Schicksal annehmen

Wenn ich eines in meinem Leben gut konnte, dann war und ist es, was mir passiert anzunehmen. Von diversen beruflichen Rückschlägen will ich hier gar nicht reden. Viele geliebte Menschen habe ich viel zu früh verloren, zwei Ehen sind gescheitert und nach dem Krebstod der Liebe meines Lebens habe ich die eigene Krebsdiagnose bekommen. Das alles anzunehmen ist nicht leicht und es dauert seine Zeit bis man das Schicksal akzeptiert.

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Seltsame Zeiten

Gerade liegt der 19. Hochzeitstag hinter mir. An diesem Tag war ich mit einer Freundin in der Stadt unterwegs. Das hat mich abgelenkt und machte mir den Tag etwas leichter. Trotzdem ist im Moment eine seltsame Zeit.

Ich trage dich wie eine Wunde
auf meiner Stirn, die sich nicht schließt.
Sie schmerzt nicht immer. Und es fließt
das Herz sich nicht draus tot.
Nur manchmal plötzlich bin ich blind und spüre
Blut im Munde.

(Gottfried Benn)

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Die Frage: Was kommt jetzt?

Seit einigen Tagen sitze ich in meinem Büro und kann mich zu nichts aufraffen. Wollte ich doch letzte Woche einige Beiträge schreiben und morgen sollte doch der letzte Teil der „Die wilden 60er“ Reihe erscheinen. Irgendwie schaffe ich es nicht. Vielmehr lese ich Mails, schaue in den einen oder anderen Blog. Schaue ein bißchen aus dem Fenster auf die Bäume, auf die Blätter, die sich im Wind sanft hin und her bewegen. Gerade frage ich mich: „Denke ich dabei überhaupt irgendetwas?“, ich glaube nicht.

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Das schöne Wort ZUVERSICHT

Sowohl das Wort Zuversicht, als auch das Gefühl sind uns – so glaube ich – abhanden gekommen. In welchen Zeiten leben wir, in denen ein arroganter Dummkopf wie Donald Trump amerikanischer Präsident werden kann, in denen ein Erdogan auf dem Weg zur Diktatur ungestraft alle und jeden beleidigen darf? Ich könnte jier Beispiele wie Sand am Meer aufführen. Wir leben in einer Welt, die in weiten Teilen grausam, gierig und rücksichtslos geworden ist. Oft frage ich mich, ob es möglich ist, dass ich noch einen Krieg erlebe. Noch vor  kurzem habe ich daran keinen Gedanken verschwendet, geschweige denn es für möglich gehalten. Es gibt also viele Gründe nicht zuversichtlich zu sein. Weiterlesen