Seltsame Zeiten

Gerade liegt der 19. Hochzeitstag hinter mir. An diesem Tag war ich mit einer Freundin in der Stadt unterwegs. Das hat mich abgelenkt und machte mir den Tag etwas leichter. Trotzdem ist im Moment eine seltsame Zeit.

Ich trage dich wie eine Wunde
auf meiner Stirn, die sich nicht schließt.
Sie schmerzt nicht immer. Und es fließt
das Herz sich nicht draus tot.
Nur manchmal plötzlich bin ich blind und spüre
Blut im Munde.

(Gottfried Benn)

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Die Frage: Was kommt jetzt?

Seit einigen Tagen sitze ich in meinem Büro und kann mich zu nichts aufraffen. Wollte ich doch letzte Woche einige Beiträge schreiben und morgen sollte doch der letzte Teil der „Die wilden 60er“ Reihe erscheinen. Irgendwie schaffe ich es nicht. Vielmehr lese ich Mails, schaue in den einen oder anderen Blog. Schaue ein bißchen aus dem Fenster auf die Bäume, auf die Blätter, die sich im Wind sanft hin und her bewegen. Gerade frage ich mich: „Denke ich dabei überhaupt irgendetwas?“, ich glaube nicht.

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Das schöne Wort ZUVERSICHT

Sowohl das Wort Zuversicht, als auch das Gefühl sind uns – so glaube ich – abhanden gekommen. In welchen Zeiten leben wir, in denen ein arroganter Dummkopf wie Donald Trump amerikanischer Präsident werden kann, in denen ein Erdogan auf dem Weg zur Diktatur ungestraft alle und jeden beleidigen darf? Wir leben in einer Welt, die in weiten Teilen grausam, gierig und rücksichtslos geworden ist. Oft frage ich mich, ob es möglich ist, dass ich noch einen Krieg erlebe. Diesen Gedanken hätte ich vor kurzem noch nicht für möglich gehalten. Es gibt also viele Gründe nicht zuversichtlich zu sein. Weiterlesen

Scheiß Karma die Vierte

Eigentlich bezeichne ich mich als Christin, auch ohne einer Kirche anzugehören. In Wirklichkeit aber habe ich mir meinen Glauben irgendwie selbst zusammen gezimmert. So glaube ich an Schicksal oder, anders ausgedrückt, an KARMA. Das Gefühl, dass ich in einem früheren Leben einmal etwas nicht sehr gutes getan habe, beschleicht mich immer mehr.

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Genießen statt Niesen: Heuschnupfen und Allergien im Frühling

Kaum ist der Winter vorüber und die Nase endlich frei, können rund 30 % der Deutschen trotzdem nicht wieder durchatmen: Schon ab Februar sorgt Heuschnupfen bzw. die allergische Rhinitis erneut für laufende Nasen, tränende Augen und eine erschwerte Atmung. Wie man beschwerdefrei in den Frühling starten kann lest ihr hier.

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