Das Erdbeben in Nepal

am Samstag erschütterte ein verheerendes Erdbeben Nepal und hinterlässt zwischen Kathmandu und Pokhara eine Schneise der Zerstörung.

Tägliche höre ich von den „armen“ Bergsteigern. Diese Menschen haben sich für 50.000 bis 100.000 Euro diese Reise geleistet und können für ihre Rettung selbst aufkommen. Nepal ist eines der ärmsten Länder dieser Erde und die Menschen hier benötigen vordringlich unsere Hilfe.

CARE, bekannt durch das CARE-Paket, leistet in der Katastrophenregion seit vielen Jahren Hilfe zur Selbsthilfe. 150 lokale CARE-Mitarbeiter setzen derzeit alles daran, in Kathmandu und den Außenbezirken zu helfen. Santosh Sharma, CARE-Nothilfe-Koordinator, berichtet:

„Wände, Häuser, die Tempel sind eingestürzt. Allein in North Gorkha und Sindhupalchwok sind 80 Prozent der Gebäude kollabiert. Die Nachbeben sind stark. Aus Angst und weil sie alles verloren haben schlafen Tausende bereits die dritte kalte Nacht im Freien. Frauen und Kinder irren umher, auf der Suche nach einem sicheren Schlafplatz. Notdürftig spannen sie Tücher, Planen oder Pappen auf – zum Schutz vor Blicken, der Kälte der Nacht und dem angekündigten Regen. Viele sind verletzt oder krank. Über 40.000 Menschen werden in den Höfen der Krankenhäuser notdürftig versorgt. Es gibt kaum Strom. Medikamente und Verbandsmaterial werden knapp. Auch sauberes Trinkwasser wird rar, der Strom für die Wasserpumpen fehlt. Wasser, Nahrung, Unterkünfte … Hilfe wird dringend benötigt!“

Erste CARE-Überlebenspakete mit Planen, Wolldecken und anderen wichtigen Hilfsgütern erreichen heute das Katastrophengebiet. CARE wird 100.000 Menschen mit Notunterkünften, Nahrung und sauberem Trinkwasser versorgen. Um diese Hilfe zu finanzieren ist CARE dringend auf Spenden angewiesen. Gemeinsam mit euch können wir Menschen erreichen, denen diese Hilfe genauso wie uns ein Herzensanliegen ist.

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 Foto: Reuters/Navesh Chitrakar

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