Gelesen: Schreib mir was

Zur Autorin

Doris Lind, 1972 geboren, lebt in Graz und Schlag bei Thalberg in der Oststeiermark. Sie hat Germanistik studiert, seitdem dreht sich bei ihr alles um das Wort: Sie war als Pressereferentin, Kulturmanagerin, Literaturrezensentin, Redakteurin und Buchverkäuferin tätig. Derzeit konzipiert und organisiert sie Literaturevents, veranstaltet Schreib-Werkstätten und arbeitet als freie Autorin.

Zum Inhalt

Persönliche Korrespondenz – sie ist von Hand geschrieben und schenkt Zeit: dem Schreibenden und dem Lesenden. Damit erfüllt sie eine große Sehnsucht unserer Tage, auch die nach dem Schönen. “Schreib mir was” ist ein inspirierender Streifzug durch die Welt des Schreibens. Eine phantasievolle Ideensammlung für private Korrespondenz. Ein Schreibbuch für Grußkarten, Einladungen und Anteilnahme. Ein hübscher Band über Aufmerksamkeit und Zuwendung. Ein Geschenkbuch mit Herzenswärme für sich und andere – für Frauen, die Schönes und Nostalgisches lieben.

Die Autorin gibt uns im ersten Teil des Buches Wörter an die Hand: Gute und schlechte Wörter, und zeigt uns, wann, wie und wo die Muse uns besucht. Im zweiten Teil finden wir einige Mustertexte zu verschiedenen Gelegenheiten und wieder Wortsammlungen. Im letzten Teil geht es um das schönste Papier, den richtigen Stift usw. Ehrlich gesagt:

„Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen

 

Kannst du schreiben, brauchst du das Büchlein nicht. Hast du Gefühl für Stil und Design, brauchst du es auch nicht. Für Menschen, die keine Ideen haben, nicht schreiben können und nicht genau wissen, welche Karte die richtige ist, kann das Buch vielleicht hilfreich sein. Aber ich glaube, in diesem Fall werden allenfalls die Textvorlagen genutzt.

Mein Fazit: Nettes kleines Buch – kann man lesen, muß man aber nicht.

Erschienen: 2018
157 Seiten
Maße: 10,6 x 15,4 cm
Verlag: SANSSOUCI

 

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