Gesunde Alternativen – ganz schön nachhaltig

Erdbeeren im Winter, Spargel zu Weihnachten, Kiwis aus Neuseeland: Heute ist immer alles und zu jeder Jahreszeit erhältlich. Das war früher ganz anders. Da ernährte man sich den Jahreszeiten entsprechend aus regional erzeugten Lebensmitteln, die keine langen Transportwege hinter sich hatten und frisch verarbeitet wurden. Das war nicht nur gesund, sondern auch preiswert und umweltschonend. Man kann das große Rad der Ernährungsgeschichte nicht zurückdrehen, aber es gibt eine ganze Reihe einfacher Mittel und Wege, sich mit wenig Aufwand gesund zu ernähren und dabei auch noch die Umwelt zu schonen.

Vom Nischenprodukt zum Trendobjekt

Was früher eher als milde belächeltes Nischenprodukt betrachtet wurde, ist längst mehr als ein Trend innerhalb einer besonders umwelt- und ernährungsbewussten Verbraucherschicht. Besonders bei jungen und einkommensstarken Käufergruppen spielen nachhaltig erzeugte Bio-Produkte eine große Rolle, wobei die Nachhaltigkeit dahingehend definiert wird, dass sie dem Bedarf der heutigen Gesellschaft entspricht, ohne die Möglichkeiten und Bedürfnisse nachkommender Generationen zu gefährden. Das bedeutet u.a. den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen und Rohstoffen wie Wasser, Luft und Boden. Zu dem berühmten „Drei-Säulen-Modell“ der Nachhaltigkeit gehören die ökologische, die ökonomische und die soziale Nachhaltigkeit, was für die Produzenten insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern bessere Preise und sichere Arbeitsbedingungen bedeutet.

Sinnvolle Alternativen

Hochwertige Kokosspezialitäten aus biologischem Anbau und fairem Handel in Asien eröffnen ganz neue Genusswelten. Außerdem kann Kokosblütenzucker mit seiner vielfältigen positiven und gesunden Wirkung auf den gesamten Organismus eine sinnvolle Alternative zu normalem Haushaltszucker sein. Auch auf die allseits beliebten Softdrinks sollte öfter mal verzichtet werden zugunsten von Frucht- oder Kräutertees sowie ungesüßten oder bestenfalls Direktsäften, die mit Mineralwasser aufgemischt werden. Die Kategorie „Wasser mit Zusatz“ ist die perfekte Kombination aus natürlichem Mineralwasser und bis zu 20 % reinem Fruchtsaft. Das ist kalorienarm und enthält nur die Süße aus Früchten ohne künstliche Zusätze.

Fair gehandelt

Fairtrade-gehandelte Fruchtsäfte und Fruchtsaft-Nektare wie „Grüner Tee Mango“ sind Erfrischungsprodukte in wertvoller Bio-Qualität, die dem Zeitgeist entsprechend speziell für Konsumenten entwickelt wurden, die über den Tag verteilt viel trinken, dabei aber nicht auf Genuss und Geschmack verzichten möchten.

Nachhaltiger Lifestyle

Nachhaltigen Lifestyle, der jedem schmeckt, bieten auch kompakte Trinkwassersysteme, bestehend aus einer speziellen Armatur und einem Kühler mit integriertem Filter und CO2-Flasche. Das schmeckt und spart Geld und der CO2-Verbrauch reduziert sich laut Hersteller zudem um rund 80 % gegenüber Flaschenwasser.

Tatort Küche

Auch effiziente Küchengeräte wie Pfannen oder Töpfe aus hochwertigem Karbonstahl, die die Hitze gleichmäßig verteilen und Wärme speichern, sparen nicht nur Zeit und Energie, sondern nebenbei auch wertvolle Inhaltsstoffe der zu verarbeitenden Lebensmittel. Einen ähnlichen Effekt erzielen auch Multifunktionskochtöpfe mit vorprogrammierten Rezeptfunktionen oder einer Temperaturkontrolle, mit der alle kulinarischen Kreationen besonders schonend gekocht, gegart oder geschmort werden.
Und sollte dennoch mal etwas daneben gehen – also rein von der Sauberkeit her gesehen – gibt es kraftvolle, pflanzenbasierte Reinigungsprodukte, die nachhaltig und sanft zur Umwelt sind und aus erneuerbaren, heimischen Rohstoffen wie Rapsöl hergestellt werden.

Ausgezeichnet!

Dass nachhaltig produzierte Produkte auf dem besten Weg zum Mainstream sind, war auch auf der weltweit bedeutendsten Konsumgütermesse Ambiente 2017 in Frankfurt sichtbar. Erstmals präsentierte sich in einer Sonderedition zum Thema „Ethical Style“ der renommierte Wettbewerb Design Plus, bei dem Produktserien für ihre ökologische und ethische Gestaltungsqualität ausgezeichnet wurden, u.a. auch eine Porzellanmanufaktur für ihren Porzellanbecher „Coffee to go“, der nicht nur eine nachhaltige, sondern auch sehr elegante Alternative zu den ca. 320.000 kunststoffbeschichteten Einwegbechern bildet, die stündlich in Deutschland nach Gebrauch in den Mülleimern landen.

Lang leben die Möbel!

Wer auf langlebige Möbel setzt, darf sich nicht nur an der Tatsache erfreuen, dass diese gegen viele Abnutzungserscheinungen resistent sind, sondern auch daran, dass man einen Beitrag für die Umwelt leistet: Ihre Herstellung spart nämlich Rohstoffe und erzeugt weniger Müll. Außerdem haben Möbel aus nachwachsenden Rohstoffen wie z. B. Holz in der Regel eine positive CO2-Bilanz. Beim Kauf sollte man daher auf eine entsprechende Kennzeichnung achten, die sicherstellt, dass die Wälder nach strengen sozialen, ökologischen und ökonomischen Standards bewirtschaftet werden. Das FSC-Siegel garantiert eine verantwortungsvolle Forstwirtschaft. Viele Hersteller achten mittlerweile aber auch auf recyclingfähige Materialien oder wiederverwertete Werkstoffe. Wer öfter einmal Lust auf einen Tapetenwechsel verspürt, sollte nicht jedem Trend folgen, sondern selbst Hand anlegen und ältere Möbelstücke restaurieren oder sich auf dem Flohmarkt nach außergewöhnlichen Fundstücken umsehen.

Quelle: livingpress.de

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