„Lexoffice“ webbasierende Buchhaltung im Test*

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Meine Buchhaltung mache ich schon seit Jahren selbst. Erst am Ende des Jahres gebe ich alles an den Steuerberater zum Jahresabschluss. Für 2016 benötige ich dringend ein neues Buchhaltungsprogramm. Bisher habe ich mit einfacher EÜR-Software gearbeitet und war damit auch leidlich zufrieden. Da ich jetzt, zusätzlich zu meiner Webdesign-Agentur, auch noch als Bloggerin tätig bin, muß dringend ein Buchhaltungsprogramm her, dass mir mehr Arbeit abnimmt.

Also kam mir das Angebot Lexoffice zu testen – und das sogar noch gegen eine Aufwandsentschädigung – gerade recht. Dieser Test ist also ein „sponsored Post“, unter der Bedingung, dass ich einen ehrlichen und authentischen Testbericht schreibe. Das tue ich hiermit sehr gerne, denn vorweg, mein Fazit ist absolut positiv ausgefallen.

Testbericht

Nachdem ich einen Testzugang erhalten hatte, ging alles sehr schnell. Ich habe noch nicht einmal 20 Minuten gebraucht um mich zurechtzufinden. Alles ist leicht verständlich und intuitiv zu bedienen. Frisch selbstständige, die noch nie mit einem Buchhaltungsprogramm gearbeitet haben, brauchen wahrscheinlich ein klein wenig länger. Ich denke aber, dass auch Anfänger die Funktionsweise spätestens nach einer Stunde verinnerlicht haben.

Dashboard

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Nach dem Einloggen erscheint eine Übersicht  über die Ein- und Ausgaben, die offenen Rechnungen, die Umsatzsteuer usw. Alles ist bereits von hier aus ansteuerbar.

Einstellungen

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Beginnen sollte man aber mit den Einstellungen (Zahnrad rechts):

  • Eingabe der kompletten Firmendaten
  • Angaben zu Steuer, Finanzamt und Kontenrahmen
  • Anlegen von Benutzern (es sind mehrere möglich)
  • Erstellen von Serienrechnungen
  • Anlegen der Services-Arten (für die Rechnungserstellung)
  • Anlegen der Produktarten (falls Produkte verkauft werden)
  • Die üblichen Einstellungen für Nummernkreise – Hier ist individuell durch Freitextfelder fast alles möglich!
  • Über Druckeinstellungen kann ein Basislayout (mehrere zur Auswahl) eingestellt werden. Es besteht auch die Möglichkeit ein Logo und individuelles Briefpapier (Layout) hochzuladen.
  • Account mit Angaben zu Zahlungseinstellungen, Login-Daten usw.
  • Export Einstellung csv oder DATEV für Steuerberater mit allen nötigen Angaben.

Belege

Über den Menüpunkt „Belege“ kommt man auf eine Gesamtübersicht aller aktuellen Ein- und Ausgangsbelege. Von hier aus können Eingangsrechnungen, Angebote, Auftragsbestättigungen und Lieferscheine erfaßt und auf Wunsch auch eingescannt werden. Ebenso kann man Ausgangsrechnungen schreiben. Hier hat man die Wahl, ob die Rechnungen über Produkte oder für Service gestellt werden sollen. Richtig gut finde ich, dass neue Kunden auch hier erfasst werden können und ich diese nicht zwingend separat über Kontakte eingeben muß. Ebenfalls toll ist die Möglichkeit Serienrechnungen, die sich innerhalb gewisser Zeiträume (monatliche, vierteljährlich oder jährlich) wiederholen, anzulegen. Diese werden dann monatlich automatisch erzeugt. Da ich feste Servicekunden habe, ist das für mich sehr praktisch. Jede erstellte Rechnung wird automatisch gebucht.

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Finanzen

In der Bankübersicht werden die verschiedenen Bankverbindungen eingegeben. Die Bankvorgänge bieten dann eine Übersicht über alle Konten. Lexoffice verfügt über eine Onlinebanking-Funktion. Eine tolle Sache, die ich leider nicht testen konnte, da es mit meiner Bank wohl Probleme mit der Schnittstelle gibt. Schade eigentlich, den gerade diese Funktion finde ich großartig. Es soll auch möglich sein, direkt Überweisungen aus diesem Programm zu tätigen. Zum guten Schluß kann hier eine „Kasse“ geführt werden für alle Barausgaben und -einnahmen.

Kontakte

Über Kontakte werden alle Kunden, Lieferanten usw. erfaßt. Wenn die ersten Belege gebucht sind, werden hier auch die Umsätze zugeordnet. Für interne Auswertungen gut zu gebrauchen.

Buchhaltung

Nun sind wir beim letzten Punkt angelangt. Hier finden sich Übersichten über:

  • offene Posten, damit man weiss, wen man mahnen muß
  • Umsatzsteuerlast – leider ist die Übermittlung an ELSTER noch nicht möglich, aber in Arbeit. Für mich ein sehr wichtiger Punkt, es würde mir wieder etwas Arbeit abnehmen.
  • Zusammenfassende Meldung für Produktverkäufe in andere EU-Staaten oder Provisionseinnahmen
  • Einnahmen- Überschussrechnung
  • Gewinn- und Verlustrechnung
  • Übersicht über alle Buchungen
  • Möglichkeit des Erfassens von Anlagen mit Abschreibung.

FAZIT

Es ist angenehm, dass keine Installation notwendig ist. Durch die webbasierende Lösung kann ich das Programm von überall über das Internet aufrufen. Egal ob ich hierfür meinen PC, meinen Laptop, mein Tablett oder mein Smartphone nutze. Das ist schon eine feine Sache.

Lexoffice ist übersichtich und nicht zu mächtig für einen Einmann(frau)-Betrieb bzw. ein kleineres Unternehmen. Belege aller Art können erfasst, gedruckt oder per eMail versendet werden. Alle erfassten Belege werden direkt verbucht. Für mich sind diese Funktionen eine enorme Erleichterung.

Der Preis ist mit 4,90 €/Monat für Rechnung & Finanzen bis zu 12,90 €/Monat für Buchhaltung & EÜR annehmbar und reisst kein allzu grosses Loch in die Firmenkasse. Ich habe mich für die große Version entschieden und werde ab sofort damit arbeiten.

Wenn nun auch noch meine Bank eine vernünftige Schnittstelle für das Online-Banking anbietet und Lexoffice die Funktion für die direkte ELSTER-Übertragung fertig hat, bin ich rundherum zufrieden.

Wer nun Lust bekommen hat, kann Lexoffice einen Monat kostenlos testen. Meldet euch einfach hier an.

 

 

 

 

 

 

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