Mögen alle Wesen glücklich sein

 für euch gelesen von Christine Herzog

 

Die renommierte Nervenärztin und Psychoanalytikerin Luise Reddemann und die bekannte buddhistische Meditationslehrerin Sylvia Wetzel zeigen, wie zentral Mitgefühl und Gerechtigkeit für unser Menschsein und unsere Menschlichkeit sind.

Ihr Buch enthält viele Übungen und Anleitungen, u.a. zum buddhistischen »Achtfachen Pfad« sowie zur Entwicklung von Mitgefühl, Selbstmitgefühl und zur Verfeinerung des Gerechtigkeitsempfindens.

 

Wir leben in Zeiten des Umbruchs. Flüchtlinge infolge von Hunger, Gewalt, Folter und Krieg traumatisiert. Mitgefühl, Solidarität und Gerechtigkeit sind in diesem Zusammenhang bedeutend. Mitgefühl ist Voraussetzung für Gerechtigkeit. Friedliches Zusammenleben beruht auf Mitgefühl, Solidarität und Vertrauen.
Unterschiedliche Einkommen, soziale Ungleichheit, Ausbau des Niedriglohnsektors, schutzlos ohne Tarifverträge, Armut, Demokratieprobleme, Politikverdrossenheit, Abstiegsängste – all das läßt Gerechtigkeit in Frage stellen. Friedliches Erleben und Erfahrung in der Familie (Empathie) prägen den Gerechtigkeitssinn.
Gerechtigkeit ist Grundbedingung für Wohlbefinden (Anerkennung) . Negativerfahrungen erzeugen Wut, Rache und Ohnmacht.
Durch den Rückzug des Staates aus sozialer Verantwortung in den letzten 40 Jahren wird zersetzende Ungerechtigkeit manifestiert. Viele Menschen fühlen sich verloren, jedoch hier im Westen leben wir immer noch in relativer Sicherheit. Doch während die einen helfen wollen, wählen andere den Weg der Ab- und Ausgrenzung.
Welche Bedeutung haben hier Mitgefühl und Gerechtigkeit – für die Entwicklung des Einzelnen, für das Zusammenleben und für die Weltgemeinschaft?
Bibliografische Information

Mögen alle Wesen glücklich sein – Mitgefühl und Gerechtigkeit neu entdecken
Autoren: Luise Reddemann / Sylvia Wetzel
Verlag: Patmos Verlag
Paperback
184 Seiten / € 18,00

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