Portrait Jane Birkin

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„Man muss einfach lächeln – das macht gleich 10 Jahre jünger!“

Jane Mallory Birkin wurde am 14. Dezember 1946 in London geboren.
Die Filmkarriere der Britin begann bereits 1966 mit einer kleinen Rolle in „Blow-up“. 1969 war sie in „Slogan“ an der Seite von Serge Gainsbourg zu sehen, mit dem sie im selben Jahr das Lied „Je t’aime… moi non plus“ aufnahm. Der skandalöse Song machte Birkin international berühmt und bescherte ihr ein verführerisches Lolita-Image. Birkin und Gainsbourg waren bis 1981 in einer Beziehung und arbeiteten für Songs und Filme zusammen. Das ungleiche Paar – er exzentrischer Künstler, sie seine feengleiche, kindliche Muse – faszinierten die Medien und begeisterten das Publikum.

In den folgenden Jahren nahm Jane Birkin mehrere Alben auf und spielte in unterschiedlichen Filmen mit, darunter Agatha Christies „Tod auf dem Nil“ (1978) und „Das Böse unter der Sonne“ (1982). Bis heute veröffentlicht sie gelegentlich neue Musikstücke. Zudem engagiert sie sich u.a. für Amnesty International und im Kampf gegen AIDS.

Jane Birkin ist eine der prägendsten Stilikonen der späten 60er und 70er. Ihr Look war lässig und cool, dabei gleichzeitig verführerisch und mädchenhaft sexy. Das brünette Haar mit dem geraden Pony trug sie meist offen, die Wimpern stark getuscht. Die Minikleider der Sixties standen der Modeikone genauso wie das hautenge transparente Abendkleid oder die lockeren Schlaghosen zum bauchfreien Top und Turnschuhen. Oft trug sie dazu anstatt einer Handtasche einen großen geräumigen Bastkorb. Obwohl Birkin gebürtige Britin ist, wird sie bis heute mit dem lässigen Laisser-Faire-Chic Frankreichs assoziiert.

Unsterblich in der Modewelt ist Birkins Name aufgrund der gleichnamigen Handtasche. 1981 traf Jane Birkin Jean-Louis Dumas, den damaligen Vorstandsvorsitzenden von Hermès. Da sie ihm gegenüber erwähnte, wie schwer es sei, eine ausreichend große und gleichzeitig chice Lederhandtasche zu finden, designte er 1984 die sportliche, geräumige „Birkin Bag“ für sie. Inzwischen ist die hochpreisige Tasche, die nur in stark limitierter Stückzahl produziert wird, zum begehrten und zeitlosen Statussymbol geworden. Aufgrund der moralisch fragwürdigen Gewinnung des Taschenleders ließ Jane Birkin jedoch inzwischen verkünden, ihren Namen nicht mehr für die Birkin Bag hergeben zu wollen. Richtig so!
Quelle: fashionpress.de

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