Portrait Mutter Colonia

Ja, Köln ist eine Frau und wie die Bläck Föös singen „Jrau ding Hoor un su bunt di Kleid, jrell jeschmink un de Fott jet breit, du bess en Jungfrau un en ahle Möhn, Du bess uns Stadt un du bess einfach schön“. Leider wird Köln im Moment nur noch im Zusammenhang mit den Vorfällen in der Silvesternacht genannt, das hat diese Stadt nicht verdient.

Schon fast 2000 Jahre existiert die Köln am Rhein. Im Jahre 50 nach Christus wurde sie unter dem Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium von den Römern gegründet. Die Domstadt hat aber, ausser jeder Menge Geschichte, noch sehr viel mehr zu bieten.

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Ende Januar feiern die Kölner, zusammen mit vielen Besuchern aus aller Welt, Karneval – auch Fastelovend genannt. Für den Ur-Rheinländer das grösste Fest des Jahres. Der Strassenkarneval startet in diesem Jahr am 4. Februar mit Weiberfastnacht. Ich hoffe, dass alles gut geht und diesmal besser auf uns und unsere Gäste aufgepasst wird, damit wir alle gemeinsam diese Tage mit Spaß und Freude geniessen können.

Kunst und Geschichte

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Direkt neben dem Dom steht das Römisch Germanische Museum, in dem die 2000jährige Geschichte Kölns lebendig wird. Allerdings begegnen uns bei einem Spaziergang durch die Stadt sowieso überall die Überreste aus der Römmerzeit, wie Teile der Stadtmauer, altes römisches Pflaster oder das – immer noch intakte – Kanalsystem. Bauen konnten sie – die Römer. Entlang der Ringe kann man dann Tore und Türme der mittelalterlichen Stadtmauer bewundern.

Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Museen und Galerien wie in Köln. Hier findet auch die weltweit erste Kunstmesse, die Art Cologne, statt. Zumindest die Museen waren schon zu meiner Schulzeit Pflichtprogramm. Wir haben sozusagen Kunst und Geschichte schon mit der Muttermilch aufgesogen.

Dä Dom un dä Ring

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Mein Papa war Fernfahren und nahm Mama und mich des öfteren mit auf Tour. So gern ich mitgefahren bin, so groß war die Freude, wenn ich auf der Rückreise bereits von der Autobahn aus den Dom sehen konnte. Damals wie heute gibt mir dieser Anblick tief in meinem Herzen das Gefühl zuhause zu sein.

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Zu diesem Gefühl gehört auch der Rhein. Dem Kölner an sich ist es vollkommen schnuppe durch welche Städte er noch fließt, der Rhein gehört uns. Deswegen machen nicht nur Touristen, sondern auch wir gerne mal eine Fahrt mit dem Schiffchen über diesen schönen Fluß.

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Auch die Altstadt mit ihren schönen Plätzen wie dem Altermarkt, dem Fischmarkt und dem Hafenviertel mit unseren zweiten Wahrzeichen, den Kranhäusern, sollte sich kein Kölnbesucher entgehen lassen.

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Einkaufen und Einkehren

Auch shoppen kann man hier bei uns. Ob in der Innenstadt, Im Belgischen Viertel oder in Ehrenfeld, hier findet jeder etwas. Zur Stärkung gehts dann in eines der traditionellen kölschen Brauhäuser wie Früh, Sion oder Päffgen. Ein leckeres Kölsch und eine unserer Spezialitäten (Halven Hahn, Himmel un Äd usw.)  bringen jeden wieder auf Trab.

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Vieles habe ich hier nicht genannt, noch mehr bestimmt vergessen. Köln entdecken und ganz eigene Lieblingsplätze finden macht Spaß. Wir Eingeborenen sind ein zutrauliches Völkchen und helfen gern.

Kommentare (4) Schreibe einen Kommentar

  1. Als Aachenerin, die einen „Roten Funken“ (obwohl auch Aachener) geheiratet hat, bin ich in den letzten 15 Jahren häufiger in Köln als jemals vorher – und es gefällt mir soo gut. Es ist menschlich, bunt, lebensnah und interessant!
    Uschi aus Aachen kürzlich veröffentlicht…Einsames GeschäftMy Profile

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