Über Karneval in Köln, Wohnalternativen und Verbote, die keiner braucht

Der Wochenrückblick oder besser gesagt, der Zwei-Wochenrückblick, denn Karneval habe ich arg geschlampt.

Trotz allem was passiert ist in der letzten Zeit, habe ich mich hinausgewagt, um am Freitag mit meinen Freundinnen den Sternmarsch auf dem Altermarkt in Köln zu erleben. Früher war der Karnevalsfreitag eher ein Ruhetag und nicht viel los in der Stadt. Doch seit einigen Jahren gibt es jetzt diese Veranstaltung. Ich war zum ersten Mal dabei.

Wir hatten Plätze auf einer überdachten Tribüne, so dass uns auch bei Regen nichts hätte passieren können. Das Wetter war aber wunderbar. Erst einmal mußten wir aber Schlange stehen, bis wir eingelassen wurden.

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Es war einfach herrlich und ich habe mich keinen Moment unsicher gefühlt. Wir haben gesungen, getanzt, gelacht und es hat mächtig Spaß gemacht. Kann ich euch für das nächste Jahr nur empfehlen.

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Mit kölscher Musik wurde uns die Zeit vertrieben. Unter anderem waren auch die Bläck Föös dabei.

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Als dann gegen Abend die verschiedenen Gruppen aus den Schul- und Veedelszöch aus zwei Richtungen auf dem Altermarkt eintrafen, wurde es besonders stimmungsvoll.

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Sonntags habe ich noch eine Sitzung im Kölner Gürzenich besucht, die auch sehr schön war. Aber für ein echtes Kölsches Mädchen ist nichts schöner als der Straßenkarneval. Trotz Sturmwarnung waren die Kölner mutig und ließen den Rosenmontagszug gehen. Wir sagen immer: „Der liebe Jott muss ne Kölsche sin“ und so isses glaube ich auch, denn der Wind blies nur mässig und und ab und zu kam sogar dat Sönnchen raus. Nun ist alles vorbei und wir freuen uns auf das nächste Jahr.


 

Gesucht/Gefunden

Verboten, verboten, alles ist verboten

Filme und Nachrichtensendungen aus den 1980ern und den Jahrzehnten davor beweisen: Es wurde geraucht. Viel und überall. Auch Alkohol tranken die Menschen zu dieser Zeit gerne und häufig – und zwar nicht nur auf privaten Feiern, sondern auch zu (mehr oder minder … ähem) besonderen Anlässen bei der Arbeit. Das Wort Cholesterin kannte man zwar, doch hätte jemand etwas von gesättigten Fettsäuren erzählt, wäre er wohl bei den meisten seiner Gesprächspartner auf Unverständnis gestoßen.

So schreibt meine Kollegin Susanne Harland.

Ich kann ja verstehen, wenn es gesetzliche Regelungen für Dinge gibt, die anderen Schaden zufügen. Mittlerweile wird uns aber alles verboten. Wir werden schon schief angesehen, wenn wir das falsche Essen oder keinen Sport treiben. Immer mehr verlieren wir unsere Selbstbestimmung. Hier lest ihr mehr über dieses Thema…

Maria Al-Mana befasst sich mit Gedanken zu

Alternativen Wohnformen für Ältere, Mehrgenerationenhaus, Alten-WG….

Es gibt so Ideen, die lassen dich nicht mehr los, setzen sich fest… Und auch wenn man sie nicht direkt umsetzt, hat man sie immer im Auge/im Hinterkopf. Bei mir ist die Sache mit der Alten-WG, dem Mehrgenerationenhaus oder einfach einer alternativen Wohnform im Alter so etwas.

Auch ich habe im letzten Jahr, vor meinem Umzug von Krefeld nach Köln, überlegt in eine „Alten“-WG zu ziehen oder eine zu gründen. Fand mich dann aber noch zu jung!? Auf jeden Fall habe ich alternative Wohnformen auf dem Schirm. Mehr lesen über dieses Thema könnt ihr hier…

Langsam gibt es mehr Angebote für die Generation 50plus

In diesem Jahr finden gleich drei Messen für die 50plus-Generation statt – eine in München, eine in Nürnberg und eine in Stuttgart. Zeitlich die nächste ist die „Inviva“ in Nürnberg, die vom 24. bis 25. Februar ihre Pforten öffnet. Die Inviva vestehe sich als „Forum der Inspiration“ für „alle, die ihre schönsten Jahre in der zweiten Lebenshälfte selbstbestimmt und inhaltsreich gestalten wollen“, schreiben die Messemacher.

Näheres erfahrt ihr hier…


 

Über die, die uns verlassen haben

  • Der Produzent von Serien wie Traumschiff und Schwarzwaldklinik, Wolfgang Rademann, stirbt am 1. Februar im Alter von 81 Jahren.
  • Ihm folgt am 4. Februar der Sänger Maurice White (Earth, Wind and Fire). Er litt an Parkinson und wurde 74 Jahre alt.
  • Meine Oma sagte immer: „Die Guten nimmt der liebe Gott zuerst“. Daran mußte ich denken, als ich vom Tod Roger Willemsen erfuhr. Er war einer von den Guten, so wird gesagt. Nicht nur hochintelligent, sondern auch absolut liebenswert. Ein herber Verlust für uns alle.

Das wärs für heute. Ich hoffe auf schöne Beiträge und noch schönere Nachrichten, die nächste Woche zu berichten wären.

 

 

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