Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

Aus gegebenem Anlaß habe ich mich einmal mit den Vorsorgeangeboten der Krankenkassen beschäftigt. Wir alle sollten diese Möglichkeiten regelmäßig wahrnehmen, denn – ihr wißt schon – wir wollen doch alle alte strickende Omis werden.

Ganz wichtig sind:

Gebärmutterhalskrebs

Jährliche Krebsvorsorge für Frauen ab dem zwanzigsten Lebensjahr.

Mit einem Spatel werden kleine Abstriche im Gebärmutterhalskanal und Muttermund entnommen. Der Test hat eine Treffsicherheit von 80 bis 90 Prozent.

Mammographie

Alle 2 Jahre für Frauen zwischen dem fünzigsten und neunundsechzigsten Lebensjahr.

Hierzu werden wir per Post eingeladen. Der Busen wird mittels Plexiglasplatten von allen Seiten geröngt. Das Ergebnis hängt stark von der Zusammensetzung der Brust ab. Die Mammographie ist kostenlos. Wer allerdings eine drüsenreiche Brust hat, sollte auf eine Mammo-Sonographie (Ultraschall) zurückgreifen. Kosten ca. 35 bis 75 €. Die Krankenkasse zahlt nur bei Risikopatienten. Ein MRT alllerdings hat die höchste Trefferquote von ca. 95 Prozent. Sie kostet ungefähr 500 € und wird von der Krankenkasse ebenfalls nur bei Hochrisikopatienten gezahlt.

Koloskopie

Die Spiegelung des Dickdarms wird ab dem fünfundfünfzigsten Lebensjahr von der Krankenkasse bezahlt ( alle 10 Jahre ).

Mittels Gleitcreme wird eine Endoskop-Kamera vom Enddarm bis zum Blinddarm geschoben. Beim Zurückziehen werden Bilder der Darmwände gefertigt. 90 Prozent der Kolonkarzinome bestehen aus gutartigen Vorstufen, die nur sehr langsam wachsen. Also sollten wir dies unbedingt in Anspruch nehmen, dann ist die Chance auf Heilung fast 100 Prozent. Alle ein bis zwei Jahre den Stuhl auf Blut untersuchen lassen.

Standard-Check Up

Ab 35 Jahre, alle 2 Jahre.

Untersuchung des Körper, Kontrolle von Blutdruck, Puls, Blut und Urin. Wird von der Krankenkasse bezahlt.

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