Mädelsabend und ein/zwei Liebeserklärungen

cologne-432940_640Am 20. März war es wieder einmal soweit. Marion (mein Schwesterchen) und ich hatten uns zu einem Mädelsabend in Köln verabredet. Ich freue mich immer, meine Schwester zu sehen und in meine Heimatstadt Köln zu fahren.

Auf dem Programm stand ein schönes Essen und ein Theaterbesuch. Gesehen haben wir das Stück “Aufguß” im Theater am Dom. Kann man sich anschauen, muss man aber nicht. Wir haben einige Male herzhaft gelacht und das ist ja bekanntlich das Wichtigste. Trotzdem war es wieder einmal wunderschön.

Da der letzte Zug nach Krefeld schon um 23.40 h fährt, übernachte ich meistens bei Marion und wir können bei einigen Gläschen Sekt quatschen, bis uns die Augen zu fallen. Diesmal wurde es viertel nach drei. Morgens bekomme ich dann noch ein leckeres Frühstück und werde nach Hause entlassen. Ich freue mich schon aufs nächste Mal.

Ich liebe meine Schwester und unsere Gespräche, die in den letzten Jahren immer vertrauensvoller und intensiver geworden sind. Die andere Liebe gehört Köln. Immer wenn ich hierhin zurück komme, in die Stadt, in der ich geboren wurde, habe ich ein wunderschönes Gefühl von “hier gehöre ich hin”.

Ja, viele Menschen halten die Kölner für ziemlich “selbstbesoffen” und das stimmt sicher auch. “Mir sin wie mer sin”.

Köln ist architektonisch, bis auf wenige Ausnahmen, wirklich keine schöne Stadt. Im Krieg fast völlig zerstört, war in der Nachkriegszeit erst einmal keine Zeit für tolle Bauten. Die Menschen brauchten sehr schnell wieder Wohnraum. Der Rhein, die Altstadt rund um den Dom und noch so einige andere Fleckchen in dieser Stadt sind trotzdem sehenswert. Nicht zu vergessen, die Überbleibsel der Römer und die mittelalterlichen Stadttore und Mauern. Immerhin ist Köln fast 2000 Jahre alt.

Für mich wichtiger ist, Köln ist ein Gefühl. Die Menschen mit ihrer Art, anderen mit Toleranz und Lebensfreude zu begegnen,  machen diese Stadt zu etwas besonderem. Wenn du in ein kölsches Lokal kommst und siehst die Menschen feiern und Lieder singen – alle zusammen, Einheimische und Touristen – dann weißt du, wovon ich rede. Die Kölner brauchen dafür keinen Karneval, die sind immer so. Köln hat übrigens die höchste Kneipendichte Deutschlands.

Köln ist – mit ca. 1 Mio. Einwohnern – die viertgrößte Stadt Deutschlands. Hier leben Menschen aus 181 Nationen mit 250 Kulturen und ca. 70.000 Studenten zusammen mit den Eingeborenen in meist friedlicher Eintracht. Das macht die Stadt bunt und vielfältig. Ich kenne viele, die in Köln studiert haben und einfach geblieben sind. Das muss ja einen Grund haben!

Mädels, solltet ihr einmal Lust haben auf diese Stadt, schreibt mir. Vielleicht kann ich Euch zeigen, was ich meine.

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