Buchempfehlung: “Wer früher plant ist nicht gleich tot” von Janine Berg-Peer

Janine Berg-Peer

Wer früher plant, ist nicht gleich tot

Meine Vorbereitung auf ein entspanntes Leben im Alter
304 Seiten

Verlagsinformation

Das Alter trifft viele Menschen immer noch völlig unvorbereitet. Janine Berg-Peer (74) will nicht warten, bis es zu spät ist. Mit Witz und Schwung macht sie vor, was getan werden muss: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Testament, Rollator oder Fritzstock? Sie kämpft mit Ärzten und ärgert sich über Hürden, die alten Menschen in den Weg gelegt werden, prüft Wohnmöglichkeiten: Mehrgenerationenhaus, Alten-WG oder lieber Demenzdorf? Entrümpeln mit Methode, aber mit welcher? Und was passiert eigentlich im Sarg-Club? »Jetzt denken wir den Tod mal vom Ende her« ist die Devise der einstigen Unternehmensberaterin. Je mehr sie sich kundig macht, desto geringer wird ihre Angst vor den letzten Jahren.

Über die Autorin

Nach langen Jahren der Beratung in den Bereichen Bewerbung, Outplacement, Karriereberatung, Kommunikation und Konfliktmanagement habe ich mich dazu entschlossen, vor allem das zu machen, was ich am liebsten tue: Schreiben.

In Mecklenburg 1944 geboren mit deutschen, griechischen und belgischen Vorfahren habe ich zunächst viele Kinder bekommen, dann in Kairo und Berlin studiert und mich anschließend für eine Beratungskarriere entschieden. Es ist nicht schlecht, wenn man Beratung mit praktischen Erfahrungen aus dem vollen Leben verbinden kann. Jetzt schreibe ich über mein Beratungsknowhow für Berater und Beraterinnen, aber auch für alle Menschen, die etwas Unterstützung beim Erreichen ihrer Ziel suchen.
Das Leben hat es mit sich gebracht, dass ich auch über Krankheiten schreibe. Aber ich werde auch über schöne Bereiche des Lebens schreiben: Reisen nach Indien oder Ägypten, Liebe oder bald auch einen Krimi.

Was sonst? Ich kann nicht Fahrradfahren, liebe British Shorthairkater, Opern, Garten Center, Bücher, koreanische Filme und Essen aus Thailand, Indien und China. Und ich wäre gerne Léa Linster.

Rezension

Im September bin ich 66 Jahre alt geworden und bin somit noch nicht alt, aber gehöre zu den Älteren. In unserem Alter ist es dringend an der Zeit, sich Gedanken um die Zukunft zu machen. Ich habe das bereits vor einigen Jahren getan. Auslöser war die Krebserkrankung und der Tod meines Mannes. Nun lebe ich beruhigter, weil ich alles erledigt habe, von Patientenverfügung bis zur Vorsorgevollmacht. Ich habe meinen Haushalt stark verkleinert und Entrümpelt und mir Gedaneken darüber gemacht, was ich im Alter will und was nicht. Diese Gedanken habe ich mit meiner Familie geteilt, die somit weiß, was zu tun ist wenn….

Über all dies und noch vieles mehr schreibt Janine Berg-Peer in diesem Buch. Auf unterhaltsame Weise gibt Sie Ratschläge, wie wir den unvermeitlichen Tod von hinten aufrollen. Vielen von uns fällt es schwer, über dieses Thema zu reden oder gar nachzudenken, aber irgendwann muß es sein. Die Autorin rät, dies dann zu tun, wenn wir noch selbst bestimmen können.

Es handelt sich hier aber nicht um ein trockenes Sachbuch, sondern es beinhaltet auch Einblicke in ihr eigenes Leben.

Fazit: Empfehlenswert für alle nicht mehr ganz Jungen, die ihr restliches Leben bewußt gestalten möchten und sich über hilfreiche Tipps freuen.

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