Lebenshilfe
Erfahrungen weitergeben, dass ist der Hauptauftrag unter der ihr hier Beiträge findet. Auch Tabuthemen, wie Krankheit und Tod, werden hier angesprochen.
-
Was bleibt, ist Erinnerung – Im Gespräch mit einer Trauerrednerin
Manche Menschen haben das seltene Talent, in den traurigsten Momenten die richtigen Worte zu finden. Eine von ihnen ist die Lebenserzählerin Gabi Saler. In unserem Gespräch erzählt sie, wie sie zu ihrem besonderen Beruf gefunden hat, was ihr am Herzen liegt und, dass auch in einer Zeit der Trauer Raum für Lachen ist…
-
Braucht unsere Seele einen Frühjahrsputz?
Wenn das Licht plötzlich alles sichtbar macht Jedes Jahr ist es wieder so weit. Die ersten Sonnenstrahlen schleichen sich durch die Fenster und plötzlich sieht man alles. Den Staub auf der Fensterbank, die kleinen Schlieren auf der Scheibe, die Wollmäuse unter dem Sofa, die sich heimlich zu einer Großfamilie zusammengeschlossen haben. Dann stehe ich da, mit Putzlappen in der Hand und denke: „Ach du meine Güte. War das gestern auch schon so?“ Natürlich war es das. Nur hat man es im grauen Winterlicht nicht gesehen und genau da fängt für mich die eigentliche Frage an: Ist es mit unserer Seele nicht manchmal ganz genauso?
-
Endlich wieder Spargelzeit
Endlich ist er wieder da, der deutsche Spargel. Ich sage es, wie es ist, ich liebe ihn. Jedes Jahr warte ich sehnsüchtig auf diesen Moment, wenn die ersten weißen Stangen auf dem Markt auftauchen, frisch gestochen, noch ein bisschen erdig duftend. Für mich ist das kein gewöhnliches Gemüse, das ist ein echtes Frühlingsversprechen.
-
Warum vergeht die Zeit so schnell?
Ein warmherziger Blick aufs Älterwerden mit kölschem Herz In Köln sagt man ja nicht umsonst: „Et kütt wie et kütt.“ Was man dabei gern vergisst: Es kommt vor allem schnell. Verdammt schnell. Früher war ein Jahr ungefähr so lang wie der Rhein, heute eher wie ein Kölschglas: Kaum hingestellt, schon leer.
-
Haste mal nen Euro?
Kennst du diesen Satz noch? Früher (und auch heute noch) stand manchmal jemand vor dem Kiosk, vor dem Bahnhof oder an der Ecke und fragte: „Haste mal nen Euro?“ oder „Haste mal ne Mark?“ (so alt bin ich schon). Manchmal hat man etwas gegeben, manchmal nicht. Aber der Satz blieb hängen.













