Älter werden
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Wie ich völlig versehentlich zum Vereinsmenschen wurde
Während eines gemütlichen Abends mit meiner Freundin – wann genau das war, weiß ich schon nicht mehr – kamen wir auf unseren Freundes- und Bekanntenkreis zu sprechen. Dabei stellten wir fest, dass die meisten Menschen darin deutlich älter sind als der Durchschnitt der Bevölkerung. Eigentlich keine Überraschung, schließlich gehören wir selbst nicht mehr zur Generation TikTok.
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Warum vergeht die Zeit so schnell?
Ein warmherziger Blick aufs Älterwerden mit kölschem Herz In Köln sagt man ja nicht umsonst: „Et kütt wie et kütt.“ Was man dabei gern vergisst: Es kommt vor allem schnell. Verdammt schnell. Früher war ein Jahr ungefähr so lang wie der Rhein, heute eher wie ein Kölschglas: Kaum hingestellt, schon leer.
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Wann sind wir zu alt für ein Haustier?
Neulich saß ich mit einer Tasse Kaffee am Fenster, während Tigger, mein Besuchskater, sich gemächlich über die Fensterbank reckte und dabei tat, als gehöre ihm das Haus und da kam mir ein Gedanke: „Wann ist man eigentlich zu alt für ein Haustier?“ Diese Frage taucht irgendwann bei vielen von uns auf. Vielleicht, weil die Knie knacken, das Herz nicht mehr ganz so mitspielt oder weil wir schlicht wissen, dass wir nicht ewig auf dieser Welt bleiben. Ein Tier bedeutet Verantwortung. Futter, Pflege, Tierarzt und ja, auch eine Menge Liebe. Aber: Ist Alter wirklich ein Grund, darauf zu verzichten?
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Freundschaft, Liebe, Nähe – Beziehungen im Wandel
Mit 60plus verändert sich nicht nur unser Alltag, sondern auch unsere Beziehungen. Manche Freundschaften haben Jahrzehnte gehalten, andere sind still verschwunden. Die große Liebe kann noch da sein oder sich verabschiedet haben und manchmal spüren wir einfach: Es ist Zeit, alte Bande zu lösen und neue Verbindungen zu knüpfen. Das Schöne: Beziehungen sind kein starres Gebilde. Sie können sich wandeln, wachsen oder ganz neu entstehen.
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Wenn das Herz pflegt – Angehörige zwischen Liebe und Erschöpfung
Viele von uns, die die 60 überschritten haben, hatten sich das Leben im Ruhestand etwas anders vorgestellt. Endlich Zeit für Reisen, Muße, Hobbys, vielleicht auch Enkel (oder den Besuchskater). Doch für viele sieht die Realität anders aus. Statt Freizeit gibt es Pflegedienste, Medikamentenpläne, Arzttermine und die ständige Sorge um einen geliebten Menschen. Pflegen ist ein Akt der Liebe. Aber auch einer, der uns körperlich und seelisch viel abverlangt.














