Köln für Imis
In Köln gibt es unzählige urbane Sagen und Legenden. Manche sind mündlich überliefert, manche wurden schon vor langer Zeit niedergeschrieben, manche sind älter, manche ganz aktuell. Allein über den Kölner Dom gibt es unzählige Geschichten und Anekdoten - kein Wunder bei der rund 600 Jahre dauernden Baugeschichte. Häufig spielt dabei der Teufel eine Rolle, dem der Bau des mächtigen Gotteshauses naturgemäß gar nicht in den Kram passte. Nach und nach werde ich euch die schönsten Geschichten aufschreiben. Viel Spaß damit. Als Legenden werden oft außergewöhnliche Menschen beschrieben - Kölner Originale eben. Auch die sollen hier einen Platz finden. Auch findet Ihr hier Wörter der Kölschen Sprache. Kölsch ist ein Stück fränkisch-germanischer Sprachgeschichte. Entstanden ist es als Teil der fränkischen Sprachlandschaft am Rhein, die sich nach dem Ende des Römischen Reiches herausgebildet hat. Aus dieser Zeit stammt etwa noch das u in Dume 'Daumen', Duuf 'Taube', Huus 'Haus' oder Muus 'Maus'.
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Köln für Imis: Verborgene Räume im Dom – Türen, die Du niemals findest
Du stehst im Kölner Dom. Touristen fotografieren, Kerzen flackern, irgendwo klimpert Kleingeld in eine Opferbox. Alles wirkt offen, zugänglich, monumental und doch ist das, was Du siehst, nur ein Bruchteil, denn der Dom ist kein einzelner Raum. Er ist ein steinernes Labyrinth mit Treppen, Kammern, Schächten und Türen, die selbst viele Kölner nie zu Gesicht bekommen.
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Köln für Imis: Das Beinhaus der Heiligen – warum Dich im Dom niemand wirklich allein lässt
Du betrittst den Kölner Dom an einem ganz normalen Tag. Draußen Lärm, Touristen, Selfiesticks drinnen kühle Luft, gedämpftes Licht und dieser Geruch nach Stein, Kerzen und Zeit. Alles wirkt friedlich, feierlich und vermeidlich sicher. Bis Du Dich erinnerst, worauf Du hier eigentlich stehst. Nicht metaphorisch, sondern ganz real.
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Köln für Imis: Die drei Könige und Teufelsspuren – wenn Geschichte zum Grusel wird
Teil 2 der kleinen Serie rund um den Kölner Dom Du stehst wieder auf dem Domplatz. Der Dom wirkt tagsüber majestätisch, nachts fast lebendig. Du gehst hinein, die schweren Türen schließen sich hinter Dir. Es riecht nach Weihrauch, kaltem Stein und Kerzen. Diesmal geht es um die Reliquien der Heiligen Drei Könige und die Geschichten, die sie begleiten — Geschichten, die man nur nachts erzählt.
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Kölsch für Imis: „Nix bliev wie et wor“ – Der kölsche Mut zur Veränderung
Im kölschen Grundgesetz ist er Paragraph 5: „Nix bliev wie et wor.“ — Nichts bleibt, wie es war. Veränderungen gehören zum kölschen Lebensgefühl wie das Büdche zum Veedel. Dieser Spruch ermutigt dazu: Mach’s dir nicht gemütlich im Alten, sondern öffne die Tür für Neues, egal wie merkwürdig es zunächst wirkt!
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Köln für Imis: Hans Süper – Der kölsche Jeck mit Herz und Hupe
Wenn man in Köln den Namen Hans Süper sagt, dann leuchten die Augen, die Lachmuskeln zucken und irgendwo spielt jemand spontan auf einer Flitsch ein kleines Solo. Hans Süper war nicht einfach ein Komiker; er war Köln, mit Haut, Haar und einem Hut, der so schief saß, wie seine Pointen kamen: scheinbar nebenbei und dann zack, mitten ins Herz.





