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Warum wählen Menschen die AfD?
Ich frage mich das schon lange und je näher Wahlen in Deutschland rücken – zum Beispiel Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg, aber auch Kommunal- und Europawahlen – desto lauter wird diese Frage in meinem Kopf: Warum? Nicht, weil ich diese Menschen für dumm halte, im Gegenteil. Das wäre zu einfach und zu bequem. Viele wählen die AfD aus Wut, aus Enttäuschung, aus dem Gefühl heraus, nicht mehr gehört zu werden. Manche sagen: „Die da oben machen doch eh, was sie wollen.“ Andere fühlen sich abgehängt – finanziell, gesellschaftlich, emotional.Wieder andere haben Angst vor Veränderung, vor Verlust, vor einer Welt, die ihnen fremd geworden ist. Die AfD bietet dafür etwas Verführerisches: Einfache…
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Freundschaft, Liebe, Nähe – Beziehungen im Wandel
Mit 60plus verändert sich nicht nur unser Alltag, sondern auch unsere Beziehungen. Manche Freundschaften haben Jahrzehnte gehalten, andere sind still verschwunden. Die große Liebe kann noch da sein oder sich verabschiedet haben und manchmal spüren wir einfach: Es ist Zeit, alte Bande zu lösen und neue Verbindungen zu knüpfen. Das Schöne: Beziehungen sind kein starres Gebilde. Sie können sich wandeln, wachsen oder ganz neu entstehen.
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Karneval im Veedel – meine janz persönliche kölsche Wahrheit
Wenn morgen, an Weiberfastnacht, der Karneval anklopft, ist klar: Jetzt geht et los. Punkt 11:11 Uhr startet der Straßenkarneval, die Krawatten haben nix mehr zu lachen und selbst der größte Karnevalsmuffel weiß: Et kütt wie et kütt.
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Kreativ statt perfekt – neue Hobbys entdecken
Mit 60plus ist es höchste Zeit, die Perfektion an den Nagel zu hängen. Wir müssen niemandem mehr beweisen, dass wir „alles richtig“ machen und genau das eröffnet die Freiheit, Neues auszuprobieren – ohne Angst, daneben zu liegen. Ob Pinsel, Töpferdrehscheibe, Kamera oder Tastatur: Kreativität kennt kein Ablaufdatum.
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Rückblick auf den Januar 2026 und irgendwie schon ein Jahresrückblick
Wenn ich an diesen Januar zurückdenke, frage ich mich manchmal, ob ich im Dezember einen kurzen Absatz schreiben muss: „Ach, das war der Januar, erinnerst du dich noch?“ – weil in diesen wenigen Wochen schon so viel passiert ist, dass ein halbes Jahr darunter passen würde. Der Januar 2026 war politisch kein „sanfter Start“. Er war ein lauter, chaotischer, widersprüchlicher Monat, in dem sich politische Spannungen, alte Konflikte und neue Eskalationen übereinander türmten und alles schien miteinander in Verbindung zu stehen. Ob globale Machtverschiebungen, diplomatische Krisen oder innere Spannungen in alten Demokratien: Die Weltpolitik wirkte, als habe sie den Pausenknopf verloren.














