Lebenshilfe
Erfahrungen weitergeben, dass ist der Hauptauftrag unter der ihr hier Beiträge findet. Auch Tabuthemen, wie Krankheit und Tod, werden hier angesprochen.
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Freundschaft, Liebe, Nähe – Beziehungen im Wandel
Mit 60plus verändert sich nicht nur unser Alltag, sondern auch unsere Beziehungen. Manche Freundschaften haben Jahrzehnte gehalten, andere sind still verschwunden. Die große Liebe kann noch da sein oder sich verabschiedet haben und manchmal spüren wir einfach: Es ist Zeit, alte Bande zu lösen und neue Verbindungen zu knüpfen. Das Schöne: Beziehungen sind kein starres Gebilde. Sie können sich wandeln, wachsen oder ganz neu entstehen.
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Wenn das Herz pflegt – Angehörige zwischen Liebe und Erschöpfung
Viele von uns, die die 60 überschritten haben, hatten sich das Leben im Ruhestand etwas anders vorgestellt. Endlich Zeit für Reisen, Muße, Hobbys, vielleicht auch Enkel (oder den Besuchskater). Doch für viele sieht die Realität anders aus. Statt Freizeit gibt es Pflegedienste, Medikamentenpläne, Arzttermine und die ständige Sorge um einen geliebten Menschen. Pflegen ist ein Akt der Liebe. Aber auch einer, der uns körperlich und seelisch viel abverlangt.
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Wie ungerecht sind die Vorwürfe an die Boomer?
Boomer: das Wort klingt inzwischen weniger nach Geburtsjahrgang, als nach Generalverdacht. Klimakiller, Wohlstandsverwahrloste, Besitzstandswahrer, Verhinderer. Kurz: schuld an allem, wirklich allem. Selbst am schlechten WLAN im ICE. Aber wie gerecht sind diese Vorwürfe eigentlich?
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Ist Empathie unmodern? – Der Zustand unserer Gesellschaft
Neulich stand ich im Supermarkt an der Kasse, hinter einem älteren Herrn, der mit zittriger Hand seine Münzen zählte. Es dauerte. Die Kassiererin atmete hörbar durch die Nase, der Mann hinter mir tippte demonstrativ auf sein Smartphone und in meinem Kopf schrie ein Gedanke: Warum haben wir es so eilig, Menschen loszuwerden, die langsamer sind? Ist Empathie heute… unmodern?
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Atemlos durch die Nacht – Wenn ich nachts nicht schlafen kann
Es ist 2:47 Uhr. Ich liege wach. Alle Welt schläft, außer mir, meinem knarzenden Lattenrost und der alten Heizung, die leise vor sich hin röchelt wie ein Hundertjähriger nach dem Treppensteigen. Früher, so mit 20, konnte ich überall schlafen: in Zügen, auf Partys, sogar einmal in einer Badewanne (keine Fragen, bitte). Heute reicht schon ein zu spät getrunkener Kräutertee oder der Gedanke an die To-Do-Liste und zack, die Nacht ist gelaufen.













