Buchempfehlung: “Im Namen der Lüge” von Horst Eckert

Horst Eckert

Im Namen der Lüge

Thriller

Verlagsinformation

Mein Name ist Melia Khalid. Ich leite das Referat für Linksextremismus beim Inlandsgeheimdienst. Mir wurde ein Geheimpapier zugespielt, das die Gründung einer neuen RAF ankündigt. Das Amt steht Kopf, aber ich misstraue der Quelle. Ich habe den Verdacht, dass einige Leute in meiner Behörde selbst einen Umsturz vorbereiten.

Als Teil eines rechten Netzwerks, dem Freiheit und Demokratie ein Dorn im Auge sind. Mein Chef will mich kaltstellen. Und mein eigener Vater, ein Spitzenpolitiker mit Geheimdienstvergangenheit, weiß mehr, als er zugeben will.

 
 

Über den Autor

Horst Eckert, geboren 1959, lebt in Düsseldorf. Er gilt als “der wichtigste Vertreter des hartgesottenen Kriminalromans in Deutschland” (Ulrich Noller, WDR), “der seine Leser mit einer Sprache fesselt, wie sie hierzulande kaum ein anderer Krimiautor beherrscht: stimmig, rasant, illusionslos” (Martin Schöne, ZDF).

Rezension

Ein Politthriller mit Hochspannung und Mehrwert für Leserinnen und Leser, weil er zum Nachdenken anregt. Eine komplexe Story mit vielen unterschiedlichen Facetten verspricht ein spannendes Lesevergnügen. Dieser Roman ist überzeugend geschrieben und zeigt uns, dass wir uns von dem Glauben an Einzeltäter verabschieden sollten. Bis zum Schluß bleibt dieser Roman, mit all den Verwicklungen zwischen den Vertretern des Verfassungsschutzes und der Politik, die in ihrer ganzen Tragweite erst allmählich sichtbar werden, spannend.

Mein Fazit: Für alle, die horchbrisante Thriller lieben, eine wunderbare Sommerlektüre.

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