Gelesen: “Die Dame hinter dem Vorhang” von Veronika Peters

Veronika Peters

Die Dame hinter dem Vorhang

Roman
Erscheinungstermin: 23. September 2019
288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

Verlagsinformation

Welch ein Abenteuer! An einem Maimorgen im Jahr 1927 verlässt Jane Banister, Enkelin des Gärtners auf Gut Renishaw, den Landsitz der Sitwells.

 

Sie geht nach London, um in den Dienst von Edith Sitwell zu treten, der ungeliebten Tochter des Hauses. Jane hat schon einiges über die exzentrische Dichterin und deren einflussreichen Freundeskreis gehört. Edith gibt in der Hauptstadt Soireen, liebt große Auftritte und hat sogar Kontakte ins Königshaus. Schon bald wird Jane an Ediths Seite die Metropolen der Welt bereisen. Doch als Ediths Vertraute lernt Jane auch die Dame hinter dem Vorhang kennen und den Preis, den das unangepasste Leben fordert.

Die Autorin

Veronika Peters, geboren 1966 in Gießen, verbrachte ihre Kindheit in Deutschland und Afrika. Im Alter von 15 Jahren verließ sie ihr Elternhaus, schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch und absolvierte eine Ausbildung zur Erzieherin. Sie arbeitete in einem psychiatrischen Jugendheim, bis sie Ende 1987 für zwölf Jahre aus dem sogenannten bürgerlichen Leben ausstieg und in eine Benediktinerinnenabtei eintrat. Von der Zeit, die sie dort lebte, handelt die autobiographische Erzählung »Was in zwei Koffer passt« (2007). Es folgten die Romane »An Paris hat niemand gedacht« (2009), »Das Meer in Gold und Grau« (2011), »Die Liebe in Grenzen« (2013) und »Aller Anfang fällt vom Himmel« (2015). In ihrem neuesten Roman »Die Dame hinter dem Vorhang« setzt sie der englischen Exzentrikerin Edith Sitwell ein Denkmal.
Veronika Peters ist verheiratet mit dem Schriftsteller Christoph Peters, hat eine Tochter und lebt als freie Autorin in Berlin.

Rezension

Neugierig geworden durch eine Leseprobe, setzte ich mich voller Vorfreude an das Buch und wurde enttäuscht. Mehr noch, ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen, was bei mir äußerst selten vorkommt.

Der eigentlich gute Schreibstil der Autorin tröstet leider nicht über das Fehlen von Spannung und Emotionen hinweg. Die Marotten der Edith Sitwell wiederholen sich ständig und langweilen schnell. Wir lesen viel über ihr Leben “hinter dem Vorhang” Um dieses jedoch wirklich verstehen zu können, hat mir das Gegengewicht gefehlt, also die Beschreibung der anderen Seite “vor dem Vorhang”.

Leider kann ich das Buch nicht empfehlen. Das Cover jedoch gefällt mir sehr gut und das gebundene Buch ist schick. Wer also noch Deko für den Bücherschrank braucht… nichts wie ran.

 

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