Wahre Schönheit kommt von innen

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Mit diesem Spruch bin ich groß geworden. Meine Eltern waren der Meinung, wenn sie mir sagen würden, dass ich ein hübsches Mädchen bin, ich eitel und eingebildet würde. Diese Art von Erziehung hatte zwei Auswirkungen auf mich:

Die Positive war, dass sich meine Eitelkeit in normalen Grenzen hielt. Zwar war ich mein Leben lang ein richtiges Mädchen und trug gerne schöne Kleider, was auch daran lag, dass meine Mutter mir als (gelernte Schneiderin) wunderschöne “Sonntagskleider” nähte, aber eingebildet oder gar arrogant war ich nie. Ich blieb auch immer natürlich, wenn ich mich schminkte, dann nie übermässig stark. Selbst in den Siebzigern, als alle jungen Frauen grün oder blau auf den Augenlidern trugen und sich falsche Wimpern anklebten, kam bei mir maximal die Farbe Braun in Frage und Tusche auf die Wimpern.

1958 – 4 Jahre alt

Die negative Auswirkung dieser Erziehung ist für ein Mädchen viel schlimmer. Ich fand mich nie wirklich schön und hatte bis weit ins Erwachsenenleben hinein ein Selbstbewußtsein, das mit Hut unterm Teppich durch passte. Lange suchte ich mir Bestätigung bei den Jungs bzw. bei Männern. Trotz entsprechendem Erfolg, brachte mich diese Strategie nicht wirklich weiter. Ich fand mich nicht schlank genug, fand mich zu klein und konnte mir nicht vorstellen, dass mich jemand als schön bezeichnen würde. Liz Taylor, die zu ihrer Zeit als schönste Frau der Welt betitelt wurde, war zwar auch nicht größer als ich, aber das half mir auch nicht weiter. Mein Selbstbewußtsein stärkte sich erst, als sich mit Anfang Dreißig der berufliche Erfolg einstellte. Als mir meine zwölf Jahre jüngere Schwester vor einigen Jahren sagte, dass sie immer stolz auf ihre schöne Schwester war, machte mich das sprachlos. Das hatte ich nicht gewußt und sie hatte es mir vorher auch nie gesagt.

46 Jahre später mit 50

Heute in einem Alter angekommen, in dem Schönheit nicht mehr zu den wichtigsten Dingen in meinem Leben gehört, blicke ich zurück und sehe auf den alten Bildern eine wirklich hübsche Frau, die auf eine natürliche Weise schön ist. Nach fast vierundsechzig Jahren Leben bin ich heute mit mir im Reinen. Ich trage immer noch gerne schöne Kleider, bin mutig und selbstbewußt genug, meine grauen Haare mit Stolz zu tragen und empfinde, was ich im Spiegel sehe, als gar nicht so übel. Mit ein wenig Schminke, ein bißchen liebevoller Pflege und ein paar Nahrungsergänzungsmitteln, wie Hyaluron für die Durchfeuchtung meiner trockenen Haut,  Kieselsäure und Biotin für meine feinen Haare, halte ich alles ganz gut in Schuß. Kieselsäure habe ich übrigens bereits als junges Mädchen genommen, weil meine Nägel immer abbrachen und ich doch so gerne lange Nägel wollte. Hat damals schon gut geholfen.

… und heute mit 63

Mein Rat an die jüngeren Generationen: Sagt euren Töchtern, dass sie schön sind, stärkt ihnen den Rücken und damit ihr Selbstbewußtsein.

Der Ansporn einmal wieder über natürliche Schönheit nachzudenken entstand durch eine bezahlte Kooperation mit Silicea. Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit, die mir zu jeder Zeit die Freiheit ließ, meine Meinung und meine Gedanken zum Thema zu äußern.

Gleichzeitig entstand ein Interview mit mir zum Thema Schönheit, dass ihr gerne auf “Schön von innen” nachlesen könnt.

 

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