Wie wäre es mal wieder mit einem DVD-Abend?

Nicht alle von uns nutzen Streamingdienste, sondern haben immer noch ihren guten alten Videorecorder. Ich habe beides und mache auch hin und wieder einen schönen DVD-Abend.

Ab Mittwoch haben wir wieder einen großen Lockdown und sind weitestgehend ans Haus gefesselt. Machen wir es uns doch gemütlich und schauem DVDs, damit erst gar keine schlechte Laune aufkommt. Natürlich sind die Filme und Serien auch ein schönes Geschenk für die Eltern, die der Lockdown besonders trifft.

Heute habe ich einige Empfehlungen für Euch, die, weil ich ein großer Fan bin, etwas krimilastig sind:

 

Altes Land

“Altes Land ist eine gelungene Literaturverfilmung, die vor einigen Wochen bereits im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Hochkarätig besetzt, gefiel mir vor allen Dingen das Spiel der wunderbaren Iris Berben als Vera.

Der Film zeigt eine, drei Generationen umspannende Familiensaga. Die Hauptfiguren sind fast alle weiblich, wobei Vera den zentralen Charakter bildet..

Für alle, die die beiden Teile noch nicht gesehen haben oder noch einmal sehen möchten, meine absolute Empfehlung.

2 x DVD9 Art-Nr.: 1005296PDM Laufzei t: 180 Mi n. (2×90 Mi n.)

Zum Inhalt

Schauplatz der unkonventionellen, tragischen, aber auch humorvollen Erzählung ist ein großer Hof im Alten Land. Hier lebt die eigenwillige Vera (Iris Berben), seit sie dort 1945 als 5-jähriges Flüchtlingskind aus Ostpreußen zusammen mit ihrer Mutter gestrandet war. Es brauchte sehr lange, bis sie diesen Landstrich als ihre Heimat ansah und noch länger, bis auch die Menschen sie als einen Teil der Gemeinschaft aufnahmen. Zwar fühlt sich Vera ein Leben lang fremd in dem kalten Bauernhaus, will aber dennoch nicht weg. Sie verteidigt nicht nur vehement Hof und Land, sondern auch ihre Eigenheiten und ihren Widerwillen bezüglich jedweder Veränderungen. Lediglich mit ihrem direkten Nachbarn Hinni (Peter Kurth) pflegt sie eine Art Umgang.

Auf der Beerdigung von Veras Ziehvater Karl (Milan Peschel) kommt es zu einem Wiedersehen mit ihrer sehr viel jüngeren Halbschwester Marlene (Nina Kunzendorf), das im Eklat endet („Alles, was du und ich gemeinsam haben, sind die braunen Haare“, so Vera zu Marlene). Alte Wunden werden aufgerissen, und verbittert schließt sich Vera mit ihren beiden Hunden in dem alten Gehöft ein, bis ihre Halbnichte Anne (Svenja Liesau) und deren kleiner Sohn Leon vor der Tür stehen. Die beiden Frauen sind einander zunächst fremd, jedoch haben das frühere „Polackenkind“ Vera und Stadtflüchtling Anne, die von ihrem Mann betrogen wurde und das Leben im schicken Ottensen nicht mehr erträgt, viel mehr gemeinsam, als sie zu diesem Zeitpunkt ahnen. Denn Vera kennt Annes Nöte nur allzu gut – nirgendwo dazuzugehören, nicht angekommen zu sein, ein Zuhause zu suchen und Wurzeln schlagen zu wollen. Und genau in dieser Konstellation wird das Familientrauma, alles verloren zu haben, heilen können…

Der junge Inspektor Morse, Staffel 6

Für mich eine der besten Krimiserien überhaupt. Das Fernsehen versteckt sie leider bei Neo. Das hat die Serie nicht verdient. Für Freunde englischer Krimis, die immer das gewisse Etwas haben, ein Muß.

Zum Inhalt

Oxford im Sommer 1969: Große Ereignisse wie die Mondlandung von Apollo 11 oder das Woodstock Music & Art Festival im Schlamm von Bethel sind kulturelle Meilensteine einer sich rasch verändernden Welt. Jedoch verändern sich einige Dinge nie: Loyalität, Leidenschaft, Korruption…und Mord!
 
Acht Monate nach der Zusammenlegung der Oxford City Police Station und der Thames Valley Constabulary hat sich einiges verändert, denn die Männer von Cowley sind mittlerweile in alle Winde verstreut.

 Der degradierte Fred Thursday (Roger Allam), der für den Tod des jungen DC George Fancy verantwortlich gemacht wird, arbeitet bei der neuen Castle Gate Police Station unter seinem ehemaligen Kontrahenten DCI Ronnie Box (Simon Harrison). Jim Strange (Sean Rigby) hat eine Führungsposition übernommen, versucht aber inoffiziell, die alte Truppe für die Untersuchungen an Fancys Tod wieder zusammenzubringen. Reginald Bright (Anton Lesser), einst aufrechter Leiter der Abteilung, wurde zur Verkehrspolizei zurückversetzt und wird gezwungen, Schülerlotsenfilmchen zu drehen, in denen er zum Beispiel einem Pelikan über die Straße hilft. Aber auch Endeavour Morse (Shaun Evans) durchlebt harte Zeiten. Er wurde ins ländliche Woodstock in Oxfordshire verfrachtet, trägt wieder Polizeiuniform und neuerdings Schnurrbart, sozusagen einen Morse-tache (Evans: „…wärmt zumindest die Oberlippe…“).

Noch immer leidet jeder der vier Ermittler ganz für sich alleine am Tod des Kollegen Fancy. Als es gilt, eine Serie brutaler Mordfälle aufzuklären, kreuzen sich jedoch ihre Wege wieder: der Tod eines jungen Schulmädchens, ein mysteriöser, tödlicher Autounfall und eine bösartige Klatschkampagne inmitten eines vermeintlich beschaulichen Dörfchens mit tödlichem Ende. Darüber hinaus droht der Mord an einem Bibliothekar eine weitaus größere Verschwörung aufzudecken, als es zunächst den Anschein hatte…

 
 

A Confession

Die Krimreihe, mit ihrem ruhigen Spiel, kommt vielleicht gerade deshalb sehr intensiv daher und fesselte mich bis zu letzten Szene. Schon oft habe ich mir de Frage gestellt, warum  Recht nicht nicht immer etwas mit Gerechtigkeit zu tun hat. Unter diesem Aspekt gehen einem die Familiengeschichten unter die Haut

Die Serie zeichnet sich nicht durch großn Actionszenen aus, sonder konzentriert sich auf die einzelnen Charaktere die von den hervorragenden Schauspielern vorzüglich und fesselnd nachgezeichnet werden.

Keine Frage, müßt ihr sehen. 

Zum Inhalt

Swindon, England. März 2011. Es ist ein Tag wie jeder andere. Doch als Elaine O’Callaghaneinen Anruf ihres Sohnes Liam erhält, ändert sich für sie auf einmal alles: Seine 22-jährige Schwester Sianist letzte Nacht, nach einem Clubbesuch, nicht nach Hause gekommen. Seitdem gibt es kein Lebenszeichen von ihr. Die O’Callaghansschalten die Polizei ein, woraufhin Superintendent Stephen Fulcher den Fall übernimmt. Indizien lassen ihn schnell Parallelen zu einem Cold-Case-Fall von vor acht Jahren ziehen: Die junge Frau Becky Edwards verschwand auf ähnliche Art und Weise. Ein Mörder wurde nie gefasst.

 Und ihre Mutter Karen sucht noch immer nach Antworten.DieErmittlungen führen Fulcher dann zum Taxifahrer Christopher Halliwell. Davon ausgehend, dass Siannoch lebt, setzt er alles daran, ihm ein Geständnis abzuringen. Und überschreitet hierfür Grenzen, die ihn sowohl den Fall als auch seine Karriere kosten könnten.

Alle DVDs erhaltet ihr natürlich bei Amazon. Vielleicht schaut ihr aber auch einmal, ob eue örtlichen Händler auch versenden. In Coronazeiten wäre das sicher eine große Hilfe.

In unregelmäßigen Abständen werde ich euch hier weitere DVDs vorstellen, denn ich muß sie ja erst einmal selbst schauen

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