Bücher für lange Winterabende

“Lesen schenkt uns das größte Glück. Bücher sind immer für uns da, und wer liest, sollte nicht eilen. Wenn ein Buch unser Herz erreicht, dann hat es uns etwas zu sagen, etwas das noch kein anderer zu uns gesagt hat.”
Max Kruse

Noch stehen uns einige lange Winterabende bevor. Naß und kalt mag man auch nicht vor die Tür gehen. Was bietet sich da mehr an, als mit einem schönen Buch auf der Couch zu kuscheln. Hier einige von mir vor kurzem gelesene Bücher, die mir gut gefallen haben:


 

Max Kruse

Das Alphabet der kleinen Freuden

Verlagsinfo: Mit dem »Alphabet der kleinen Freuden« schenkt uns Max Kruse einen inspirierenden Begleiter, den man immer wieder gerne zur Hand nimmt. Von A bis Z wählt der beliebte Autor zu jedem Buchstaben des Alphabets ein Wort aus, das eine »Freude« im Leben beschreibt, und füllt den Begriff mit Gedanken und Erkenntnissen. Sechsundzwanzig Denkanstöße voller Weisheit und Esprit machen den Leser neugierig oder nachdenklich, lassen ihn verweilen und staunen und manchmal sogar Neuland entdecken. Ob es das Anfangen ist oder der Kuss, die Erinnerung oder das Versuchen, das vor uns liegt, wie eine Tür, die man öffnen muss, das Schweigen oder das Pfeifen, das in unseren Tagen so selten geworden ist, Freundschaft oder Jugend, das Wünschen oder die Zärtlichkeit – für Kruse das schönste deutsche Wort überhaupt und manchmal wichtiger noch als die Liebe – dieses außergewöhnliche Buch beleuchtet die Dinge, die das Leben schöner machen. Eine bereichernde Lektüre, die uns daran erinnert, dass die kleinen Freuden am Ende die wichtigsten sind.

Wünschen
Ich wünsche mir, dass ich nie das Wünschen verlerne. Warum? Weil wir nur leben, wenn wir noch Hoffnungen haben. Und die haben wir, solange wir uns etwas wünschen. Der Wunsch ist geradezu der Gradmesser unserer Lebensfreude. Unsere Wünsche fliegen uns voraus. Und indem wir etwas fest und innig wünschen, sind wir erfüllt. Vielleicht nur von dem Wunsch selbst, vielleicht aber auch, und das wäre dann das Schönste, vielleicht aber auch von Glück.
Max Kruse

Autor: Max Kruse (1921 – 2015) konnte sein Studium in Jena wegen des Krieges nicht beenden. Nach der Enteignung in der DDR baute er die Puppenwerkstätte seiner Mutter Käthe Kruse in Westdeutschland wieder auf. Bekannt wurde Max Kruse neben zahlreichen Romanen, Reise- und Sachbüchern vor allem durch Kinderbücher wie »Der Löwe ist los« und »Urmel aus dem Eis«. Sein Werk wurden in viele Sprachen übersetzt und nicht zuletzt mit dem Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet.

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Mein Kochbuch für die Seele

Mit vielen Lebensglücksrezepten
Illustrationen von Dorothea Siegert-Binder
Ausgewählt von Claudia Peters

Verlagsinfo: Würzen Sie Ihr Leben täglich mit einer Prise Humor und einem Teelöffel voll Vergnügen. Geben Sie ein Glas Wagemut hinein und vergessen Sie den Becher Hoffnung nicht. Dieses Kochbuch steckt voller schöner Lebensglücksrezepte, die nicht den Magen, dafür aber umso mehr Geist und Seele erfreuen. Eine Einladung zum Leben und Glücklichsein.

Mit Texten von Anthony de Mello, Christa Spilling-Nöker, Doris Bewernitz, Annedore Großkinsky, Angelika Wolff, Carola Vahldiek, Doris Wohlfarth, Maria Sassin, Cornelia Elke Schray.

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Frauen und Bäume

von Dörthe Binkert

Verlagsinfo: Der Baum ist im Deutschen männlichen Geschlechts, im Einzelnen jedoch finden sich die meisten Bäume in weiblicher Form wieder: die Linde, die Eiche, die Tanne, die Weide, die Ulme …

Seit Urzeiten besteht zwischen Frauen und Bäumen eine geheimnisvolle, mythische Beziehung. Ausgehend vom biblischen Paradies-Mythos – von der ersten Frau und dem ersten Baum unserer Kulturgeschichte – tritt dieses Buch eine spannende Reise durch die Welt der Mythen und Märchen an, in denen Frauen und Bäume zutiefst verbunden sind: Sie reicht von den griechischen Baumnymphen über Artemis, die Göttin der Jagd, des Waldes und des Mondes, die als Hüterin über Frauen und Kinder wacht, bis zu den mythischen Gottheiten des Nordens und den weiblichen Wesen, die in den Märchen den Wald bevölkern.

Dörthe Binkert beleuchtet anhand von Gemälden die besondere Bedeutung, die Wälder im allgemeinen und Bäume im besonderen für Frauen haben. Ihr mit Esprit und Sensibilität geschriebenes Buch wurde mit zahlreichen Bildern illustriert – unter anderem von François Boucher, Jean-Honoré Fragonard, Winslow Homer, Henri Lebasque, Claude Monet, Camille Pissarro, John Singer Sargent, Vincent van Gogh und John William Waterhouse.

Autorin: Dörthe Binkert wuchs in Frankfurt am Main auf und studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Politik. Nach ihrer Promotion hat sie dreißig Jahre lang für große deutsche Publikumsverlage gearbeitet. Seit 2007 ist sie freie Autorin. Sie lebt in Zürich und schreibt Romane und Sachbücher. Im Thiele Verlag sind ihre Bücher »All die schönen Wörter« (2007), »Frauen in Gold« (2011), »Frauen und Rosen« (2012), »Frauen und ihre Katzen« (2013) sowie »Freundinnen« (2018) erschienen.

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