Sorgen – die vertane Lebenszeit

Sorge dich nicht, lebe

sagt Dale Carnegie in seinem gleichnamigen Buch, etwas, dass ich voll unterschreiben kann. Nach einem Leben, das nie gerade verlief und mit Schicksalsschlägen nur so gepflastert war, ist diese Weisheit eine der Lehren, die ich gezogen habe.

Das Leben geht weiter …

klingt platt, stimmt aber. Sich tagelang Gedanken zu machen und Nächte nicht zu schlafen, hat noch niemandem wirklich geholfen. Hinzu kommt, dass nach meiner Erfahrung, negatives Denken auch negatives nach sich zieht. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass jeder Mensch in der Lage ist, sich sowohl positiv, als auch negativ selbst zu beeinflussen.

Das schwarze Loch

Natürlich gibt es Zeiten, in denen wir in ein großes schwarzes Loch fallen. einen geliebten Menschen zu verlieren können wir natürlich nicht einfach so abtun, indem wir positiv denken. Wir müssen uns selbst gestatten zu trauern und zwar so lange es eben dauert. Aber auch hier sind wir in der Lage auch positives zu sehen. Zum Beispiel froh zu sein, dass ein Mensch, der durch Krankheit lange leiden mußte, nun erlöst ist und vielleicht – wir wissen es nicht – jetzt in einer besseren Welt ist. auch darüber nachzudenken, was der oder die Verstorbene gewollt hätte, kann uns aus dem schwarzen Loch holen.

Andere Schicksalsschläge, wie der Verlust des Arbeitsplatzes oder die Insolvenz der eigenen Firma, sind zwar schlimm, geben uns aber auch die Möglichkeit etwas neues zu beginnen. Sich Gedanken zu machen, was wir schon immer machen wollten, zu recherchieren und zu planen, wie wir diesen Wunsch verwirklichen können, hilft uns schon in eine positive Stimmung zu kommen.

Ich könnte noch viele solcher Beispiele aufzählen, aber es läuft immer auf das Gleiche hinaus. Das Leben ist schön und wertvoll und wenn sich eine Türe schließt, öffnet sich irgendwo ein Fenster.

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