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  1. Das kann ich so gut nachvollziehen. Trotz 44 Jahren Vollzeitarbeit, freiwilliger Zahlung als Selbstständige und 7 Jahre Pflege meines Mannes erhalte ich nur eine kleine Rente. Ich habe gut verdient, bin aber durch die Pflege in den letzten Jahren in der Rente abgerutscht.
    Ich würde das aber nicht den Flüchtlingen in die Schuhe schieben, den die Entwicklung in der Rente begann schon viel früher. Von 60 % ist das Rentenniveau auf etwas mehr als 40 % abgesunken.

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  2. Ich bin eine Frau, war nie arbeitslos, jedoch Jahre lang für meine Arbeit ohne Einkommen, da ich 2 Kinder zu heutigen Steuerzahlern groß gezogen habe, ihnen das Studium finanziert habe und Jahre lang alte kranke Eltern versorgt und gepflegt habe. Meine freiwilligen BfA-Beiträge zur Altersvorsorge in diesen Jahren habe ich während die Kinder klein waren, in Billigjobs verdient, da ich weder Kinder noch alte Kranke mit zu einem regulären Arbeitgeber bringen konnte. In den 80ern wurde mit Mütter-Rente angelockt, da es ja kaum Kindergartenplätze gab. Heute beziehe ich Rente an der unteren Altersarmutsgrenze trotz mehr als 37 Jahre Arbeitnehmerin bei 30 Wochen -Arbeitsstunden. Überstunden wurden meist nicht bezahlt, das war selbstverständlich AN-Engagement. Was hat das noch mit Paragraf 1 BGB zu tun? Wo bleibt da noch die viel zitierte Würde? Dieser Paragraf stimmt für manche Partei nur noch wenn es um Asyl geht.

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