Lebensart
Unter Lebensart findet ihr Kunst, Kultur, Ausgehen, Buchtipps - also alles war wir sehen, hören, und lesen können.
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Köln für Imis: Jan un Griet – Liebe in Zeiten von Kettenhemden
Köln, irgendwann im Mittelalter. Die Luft riecht nach Pferd, Bier und leichtem Klassenunterschied. Griet, ein hübsches Mädchen aus besserem Hause, verliebt sich in Jan, einen armen, aber aufrechten Jung mit einem Herz aus Gold und Geldbeutel aus Luft.
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Herbst und Winter ist Lesezeit und Weihnachten steht unerwartet vor der Tür
Mit einer Decke, einer Tasse Tee und einem guten Buch lässt sich der Alltag draußen vergessen. Die hier vorgestellten Bücher eignen sich perfekt, um sich selbst eine Freude zu machen oder liebe Menschen unter dem Weihnachtsbaum zu überraschen.“
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Köln für Imis: „Et hätt noch immer jot jejange“ – Optimismus made in Cologne
Es gibt Sprüche, die sind wie ein Pflaster für die Seele oder wie ein kölscher Opa, der dir beim dritten Kölsch auf die Schulter klopft und sagt: „Et hätt noch immer jot jejange.“ Heißt so viel wie: Am Ende ist es doch immer gut gegangen oder: Mach dir keinen Kopf, es wird schon schiefgehen und wenns schiefgeht, wirds trotzdem gut.
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Rezension: Das offizielle Arbeitsbuch zu „Die Dopamin-Nation“
Mit ihrem Buch „Die Dopamin-Nation“ hat Dr. Anna Lembke einen Nerv der Zeit getroffen. Die renommierte Psychiaterin aus Stanford beschreibt darin, wie wir in einer Welt des Überflusses von ständiger Reizüberflutung und Verfügbarkeit getrieben werden, sei es durch Social Media, Serien, Shopping oder Substanzen. Der ständige Kick, der uns über das Belohnungssystem Dopamin versprochen wird, führt paradoxerweise nicht zu mehr Glück, sondern zu Abhängigkeit, Abstumpfung und innerer Leere. Lembkes Botschaft ist klar: Nur wer lernt, Verzicht und Disziplin als Gegenpol zur Lust zu akzeptieren, kann wieder ins Gleichgewicht finden.
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Köln für Imis: Der Kallendresser – Der stille Protest auf der Dachrinne
Willkommen in der Kölner Altstadt. Du gehst nichtsahnend durch enge Gassen, schaust hoch und da sitzt er, der Kallendresser. Die Figur sitzt hockend am Rand eines Daches (auf Kölsch: „Kall“), und verrichtet gerade sein „kleines großes Geschäft“ mit entblößtem Hintern und frechem Gesichtsausdruck. die Rückseite zur Welt, die Meinung deutlich gemacht. Die Geschichte geht so: Irgendwann war jemand richtig sauer auf den Rat der Stadt – wahrscheinlich wegen Steuerbescheiden oder weil das Bier mal wieder lauwarm war – und ließ aus Trotz die Figur anbringen.Quasi: „Leck mich am… Kall!“ Heute ist der Kallendresser Kult. Touristen machen Selfies, Einheimische nicken zustimmend, und Kinder fragen: „Mama, warum macht der…









