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In den wichtigen Momenten meines Lebens war ich immer ohne Taschentuch
Heute ist der 11. Todestag meines Mannes Bernd. In den vergangenen Jahren habe ich diesen Tag meist gut überstanden. Natürlich waren da Erinnerungen, manchmal auch Wehmut, aber vor allem die Dankbarkeit für die vielen schönen Jahre, die wir miteinander verbringen durften. Doch ausgerechnet dieses 11. Jahr macht mir schwer zu schaffen. Warum das so ist, kann ich selbst nicht genau erklären. Neben den schönen Erinnerungen drängen sich plötzlich wieder die schweren Zeiten in den Vordergrund. Bilder und Gefühle, die ich lange gut einordnen konnte, sind wieder erstaunlich präsent.
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Trauern gehört zum Leben
Wir können viel verlieren in unserem Leben, geliebte Menschen, Haustiere, den Job, die Wohnung usw. Egal ob unabwendbares Schicksal oder gewollt und selbstverschuldet , wir trauern.
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„Der Seele Trost“ – Hilft Schreiben in Zeiten der Trauer?
| unbezahlte Werbung | [yellow_box] Verlagsinformation In Zeiten der Trauer durch Tod oder Trennung können Worte heilend wirken. Das Schreiben kann zu einem vertrauten und geliebten Ritual werden, das neue Hoffnung schenkt und unseren Emotionen eine Stimme verleiht.
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Gelesen: „Der Tod bringt mich nicht um – Warum ich Bestatterin geworden bin“
| unbezahlte Werbung | Das Buch von Nicole Rinder habe ich letzte Woche mit ins Krankenhaus genommen. Guter Lesestoff ist da immer wichtig. Nach den ersten Seiten war ich nicht mehr sicher, ob dies die richtige Lektüre für diesen Ort ist. Nachdem uns die Autorin zunächst einmal erklärt, warum sie dieses Buch geschrieben hat, erzählt sie vom Tod ihres Sohnes. Eine so berührende Geschichte, dass mir die Tränen die Wangen runter liefen. Ein bißchen peinlich, weil ich ja nicht alleine im Krankenzimmer war. Aber egal, manchmal rührt uns das, was wir lesen halt zu Tränen.
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Ein Jahr ohne dich
„Ein einziger Mensch fehlt und die ganze Welt ist leer.“ Wir waren 20 Jahre lang ein Paar. Wir haben uns geliebt und gestritten, gegenseitig geholfen und getragen. Wir waren voller Zärtlichkeit und Respekt füreinander. Tage, Wochen und Monate sind nur so gerast, doch die Trauer ist kein bißchen weniger geworden – im Gegenteil. Seit einem Jahr bist du nicht mehr bei mir und es ist viel passiert inzwischen:











