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Köln für Imis: „Et kütt wie et kütt“ – Kölsche Lebenskunst in Reinform

 

Manchmal begegnet man einer Lebensweisheit, die so tiefgründig ist, dass man sie am liebsten auf ein T-Shirt drucken, an die Wand nageln und jedem nervösen Mitmenschen auf den Stirn kleben möchte. In Köln lautet diese Weisheit schlicht und elegant:

 

„Et kütt wie et kütt.“

 

Wörtlich übersetzt heißt das: „Es kommt, wie es kommt“ und sinngemäß bedeutet es so viel wie: „Hör auf, dir den Kopp zu zerbrechen – du kannst es eh nicht ändern“.

In Köln ist das kein resigniertes Schulterzucken, sondern ein lebensbejahender Tusch der Gelassenheit. Während der Berliner noch grummelt, der Hamburger höflich zweifelt und der Münchner mit leichtem Murren plant, was er morgen grantelt,  da sitzt der Kölner gemütlich mit einem Kölsch in der Hand auf dem Büdchenhocker, schaut aufs Rheinufer und sagt:


„Et kütt wie et kütt. Und wenn et kütt, dann simmer dabei.“

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