Soviel zauberhafte Daumen

Ihr Lieben, ich bin euch und dem Schicksal von Herzen dankbar. Euer Daumendrücken hat geklappt und ihr dürft die Hände wieder für etwas anderes benutzen. Ein Knoten und eine Zyste wurden entfernt und nach 3 bangen Wochen (seit Diagnose) kam Dienstag die Entwarnung – alles ist gutartig. Ihr müßt den Stein, der mir vom Herzen gefallen ist, alle gehört haben. Jetzt kann ich mich von den 3 Operationen innerhalb von 3 Monaten endlich erholen und im neuen Jahr wieder an meiner Stimme arbeiten, die leider erneut sehr gelitten hat.

Nochmals Danke für die zahlreiche Unterstützung. Eure überglückliche Karin.

Ein Bericht zum Weltkrebstag 2017

Allein in Deutschland erhalten jedes Jahr 500.000 Bundesbürger die Diagnose Krebs. Operationen, Chemotherapie oder Bestrahlung gehen häufig mit äußerlichen Erscheinungen und Einschränkungen der Lebensqualität einher. Wie man während der Therapie zu mehr Wohlbefinden findet, erklärt medicalpress:

Krebs – ein weltweites Problem

Der Weltkrebstag findet jährlich am 4. Februar statt. Er wurde 2006 von der Union internationale contre le cancer, der Weltgesundheitsorganisation sowie weiteren Organisationen ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt stehen die Vorbeugung,
Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen. Pünktlich zum Weltkrebstag 2017 plant das Bundesministerium für Gesundheit in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen die Umsetzung neuer Früherkennungsuntersuchungsmaßnahmen bei Gebärmutterhals- und Darmkrebs. Beide gehören zu den häufigsten Krebsarten und werden oft erst spät erkannt. Übelkeit und Erbrechen häufige Nebenwirkungen einer Chemotherapie Die Chemotherapie ist eine der effektivsten Maßnahmen im Kampf gegen Krebs. Doch die Arzneien, die dabei zum Einsatz kommen, sind nicht selektiv und greifen auch gesunde Zellen an, wie beispielsweise Haarzellen, Zellen der Mund- und Rachenschleimhaut, Zellen des Gastrointestinaltrakts oder des Knochenmarks. Im Rahmen der Therapie können Nebenwirkungen wie Knochenmarksuppression, Anämie, Neutropenie, Thrombozytopenie, Haarausfall, Durchfall, Geschwüre im Mund oder auch Geschmacksveränderungen auftreten. Zu den häufigsten Erscheinungen gehören jedoch Übelkeit und Erbrechen. Diese lassen sich vorbeugend durch geeignete Medikamente, sog. Antiemetika, verhindern oder zumindest abmildern. Patienten können jedoch auch Heilkräutertees wie etwa Melisse oder Pfefferminze trinken, um den Magen zu besänftigen.

Du bist, was du isst

Experten zufolge sind bis zu 80 % aller Krebserkrankungen auf den Einfluss externer Faktoren zurückzuführen. Untersuchungen bestätigen zwar immer wieder, dass eine gesunde Ernährungsweise die Lebenserwartung steigern kann, dennoch ist es für die Wissenschaft schwierig, Lebensmittel danach zu kategorisie-ren, ob sie krebsfördernd sind oder eine präventive Wirkung haben. Vielmehr entwickelt sich eine Krebserkrankung durch eine Vielzahl komplexer Vorgänge, die im menschlichen Körper stattfinden. Dabei spielen auch andere Risikofaktoren eine Rolle. Eine angepasste Ernährungsform kann die Wahrscheinlichkeit, an einer bestimmten Krebsart zu erkranken, nur in einem bestimmten Ausmaß reduzieren. So haben beispielsweise Ballaststoffe eine kanzeroprotektive Wirkung. Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen, die sich ballaststoffreich ernäh-ren, ein geringeres Risiko aufweisen, an Dickdarmkrebs zu erkranken. Im Gegensatz zu anderen Kohlenhydraten werden sie nicht enzymatisch gespalten und erreichen den Dickdarm in ihrer ursprünglichen Form. Sie haben das Potential, die Konzentration krebserregender Stoffe in der Darmschleimhaut zu verringern.

Vitamin C zur Krebsprävention?

Viele Jahre lang hat die Wissenschaft versucht, die Vorteile der Ascorbinsäure im Kampf gegen Krebs zu beweisen. Auch heute noch wird dieses Thema kontrovers diskutiert, da zahlreiche Studien nicht stichhaltig genug sind. Doch im Gegensatz zur oralen soll sich eine intravenöse Vitamin C-Behandlung in Kombination mit einer konventionellen Therapie bei Krebserkrankungen als effektiv herausgestellt haben. So sollen beispielsweise Hirntumorzellen besonders empfindlich auf die Gabe von hochdosiertem Vitamin C reagieren. In anderen Studien kam heraus, dass Vita-min C die Zytotoxitizät bestimmter Chemotherapeutika verstärkte.

Haut von Krebspatienten häufig besonders trocken

Chirurgische Maßnahmen, Strahlen- oder Chemotherapie verändern das Körper-bild und wirken sich auf die äußere Erscheinung aus. Dabei kann es zu Narben-bildung kommen. Auch kann die Haut zu Empfindlichkeitsreaktionen neigen. Die Haut von Krebspatienten ist häufig besonders trocken, weil bei der Therapie Hemmstoffe zum Einsatz kommen, die sich auch gegen die Stoffwechselprozesse gesunder Zellen richten. So werden Zellteilung und Hautregeneration gestört. Gleichzeitig ist das Gewebe anfälliger für Infektionen durch Herpesviren, Pilze oder Bakterien. Bei trockener oder sogar entzündeter Haut eignen sich Pflegeprodukte mit Vitamin D und E besonders gut.

Wenn das Haar ausgeht…

Viele Patienten betrachten Haarausfall als die unangenehmste Nebenwirkung der Chemotherapie, steht doch gerade volles, glänzendes Haar für Vitalität und At-traktivität. Spätestens wenn es ausfällt, wird die Erkrankung öffentlich. Dabei betrifft der Verlust alle Bereiche des Körpers wie auch Augenbrauen und Wimpern. Der Verlust des Haares tritt meist zwei oder drei Wochen nach Beginn der Therapie auf. Patienten sollten beachten, dass diese Nebenwirkung der Chemo-therapie nur vorübergehend ist. Weil die Kopfhaut jetzt besonders empfindlich ist, sollten Patienten auf eine besonders milde Haarpflege achten. Den Verlust von Wimpern- und Augenbrauen sowie Hautirritationen kaschieren Frauen mit sanften Kosmetikprodukten.

Quelle: medicalpress.de

 

Kommentare (12) Schreibe einen Kommentar

  1. Mensch Karin,
    du hättesten den Knall gerade bis Köln hören müssen. Da ist ein großer Stein von meinem Herzen gefallen! Ich freue mich so für dich. Ich habe mal gelesen, dass Kurkuma gesund sein soll. Ob es wirkt weiß ich nicht. Ich verwende es viel im Reis. Man kann aber auch Kurkumamilch machen.

    Liebe Grüße
    Renate

    Antworten

  2. Hallo Karin,
    diese Nachricht freut mich sehr. So viele Operationen in einem Vierteljahr sind schwer zu verkraften, aber es geht sicher leichter und bei der erfreulichen Diagnose kannst du zuversichtlich in die Zukunft sehen. Da kann man sich sagen, alles wird gut. Auch Kater Malo Miau hat wird sich freuen.
    Ich wünsche Gute Besserung und auch Erholung von der beklemmenden Zeit. Wie man sich da fühlt, dass kann man als (noch) nicht Betroffener wahrscheinlich kaum ermessen.
    Liebe Grüße, Johanna

    Antworten

    • Danke liebe Johanna. Ja, ich bin froh und sehe die Schmerzen und die unendliche Müdigkeit, die mich im Moment noch beherrscht mit positiven augen.

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