Sport mit 60plus
Lebenslust

Gesund & gelassen – kleine Routinen für mehr Energie

 

Früher dachten wir: Wer über 60 ist, geht morgens zum Arzt, mittags ins Reformhaus und abends früh ins Bett. Zum Glück stimmt dieses Bild schon lange nicht mehr!
Heute wissen wir: Gesundheit bedeutet nicht, streng nach Regeln zu leben, sondern liebevolle Routinen zu entwickeln, die Körper und Seele guttun.

 

1. Bewegung ohne Drill – der Körper liebt es sanft

Marathon? Muss nicht sein. Aber ein täglicher Spaziergang, eine Runde Nordic Walking oder ein bisschen Yoga auf der Matte können wahre Wunder wirken.
Das Beste: Wir brauchen keine Perfektion. 15 Minuten Dehnen am Morgen oder Tanzen im Wohnzimmer zur Lieblingsmusik reichen, um die Gelenke in Schwung zu bringen und die Stimmung gleich mit.

Mein Aha-Moment: Ich habe mir angewöhnt, beim Zähneputzen ein paar Kniebeugen zu machen. Sieht komisch aus, aber niemand schaut zu und es fühlt sich erstaunlich gut an!

 

2. Ernährung – Genuss statt Verzicht

Gesund essen heißt nicht, dass wir plötzlich nur noch Körner knabbern. Es geht um Balance:

  • viel Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte

  • ausreichend Wasser und Kräutertee

  • und ja: das Stück Schokolade darf bleiben

  • Leckere Knabberei zwischen durch: Nüsse und gesund sind sie auch noch.

Manchmal genügt schon eine kleine Änderung, zum Beispiel den Zucker im Kaffee reduzieren oder öfter mal Fisch statt Fleisch essen. Wichtig ist, dass Essen Freude macht.

 

3. Gelassenheit trainieren – wie Zähneputzen für die Seele

Stress schleicht sich in jedes Alter. Doch wir haben die Chance, uns kleine Pausen-Inseln im Alltag zu bauen.
Das kann sein:

  • fünf Minuten bewusst atmen

  • ein Dankbarkeitstagebuch führen

  • oder einfach mal das Handy beiseite legen und in die Wolken schauen.

Ich habe irgendwann entdeckt, dass ein stiller Moment am Morgen, mit Kaffee und ohne Nachrichten, mein bester Energiespender ist.

 

4. Schlaf ist die beste Medizin

Manchmal machen wir uns selbst Druck: „Ich muss jetzt sofort schlafen!“ und liegen dann hellwach im Bett. Dabei hilft es, den Abend entspannt ausklingen zu lassen:

  • leichte Bewegung am Nachmittag statt spätabends

  • ein beruhigendes Ritual (Tee, Lesen, Musik)

  • eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen den Fernseher oder auch den Computer ausschalten. Das blaue Licht der Geräte ist dem Einschlafprozeß nicht zuträglich.
  • und, kein schlechtes Gewissen, wenn wir nachts mal wach werden. Dann hilft ein freundlicher Gedanke: „Der Körper weiß, was er tut.“

 

5. Kleine Routinen, große Wirkung

Gesundheit entsteht nicht durch radikale Diäten oder Sportpläne. Es sind die kleinen Dinge, die wir täglich wiederholen. Ein Spaziergang, ein Lächeln, ein Glas Wasser mehr, und das Schöne: Mit 60plus dürfen wir endlich selbst entscheiden, was uns guttut – ohne Leistungsdruck, ohne Vergleiche.

 

Fazit

Gesund und gelassen durchs Leben zu gehen, ist kein Hexenwerk. Es braucht nur ein bisschen Aufmerksamkeit, Humor und die Bereitschaft, neue Gewohnheiten auszuprobieren.
Wir müssen nicht jünger werden, wir dürfen einfach wir selbst sein. Nur ein kleines bisschen leichter, energiegeladener und fröhlicher.

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