Lebenslinien,  Zeitzeugen

Rückblick auf den März 2026 – Zwischen Frühlingsgefühlen und Regenschirmen

 

Eigentlich hatte ich mir das ganz anders vorgestellt. Der März sollte mein Monat werden, mit Sonne im Gesicht, einem Kaffee draußen und diesem Gefühl, dass der Winter endlich seine Koffer packt. Stattdessen hatte ich eher den Eindruck, er hätte sich nochmal bequem hingesetzt und gesagt: „Ach komm, ein bisschen bleib ich noch“. Nun saß ich da, schaute aus dem Fenster und sah vor allem eines: Grau, viel Grau und Regenv viel Regen.

Es gab diese Tage, an denen ich voller Optimismus morgens die Jacke anzog und dachte: „Heute! Heute ist es soweit!“.
Fünf Minuten später: Wind, Kälte und dieser fiese Nieselregen, der es irgendwie immer schafft, genau in den Kragen zu laufen. Spaziergänge wurden zur Kurzstrecke, Frühlingsgefühle zur Theorie und Regenjacke zu meiner treuesten Begleiterin. Wir zwei sind jetzt quasi per Du.

 

Weltgeschehen: Man kommt kaum hinterher

Während ich also versuchte, wenigstens ein bisschen März-Idylle zu genießen, spielte draußen in der großen Welt wieder einmal alles gleichzeitig verrückt. Nachrichten an, Kopf schütteln, Nachrichten aus. Dann wieder an, weil man ja informiert bleiben will. Zwischendurch dieser Gedanke, dass die Welt sich ruhig einmal eine Pause vom Krisenmodus nehmen könnte. Aber gut, das Leben ist leider kein Wunschkonzert.

Kleine Lichtblicke

Tatsächlich gab es sie, diese kleinen Momente, die den März gerettet haben. Ein kurzer Sonnenstrahl, der plötzlich durchs Fenster fiel. Ein Kaffee, der einfach besonders gut geschmeckt hat. Ein ruhiger Nachmittag, an dem man sich denkt, dass es jetzt so bleiben könnte.

Man lernt ja mit den Jahren, dass nicht alles perfekt sein muß, aber ein bißchen ruhiger wäre schon schön.

 

Fazit: Der März war… sagen wir mal „eigenwillig“

Ich hatte große Pläne für diesen Monat und der März hatte andere. Aber wißt ihr was? Vielleicht war das gar nicht so schlecht, denn zwischen Regen, Weltgeschehen und verpassten Frühlingsmomenten bleibt am Ende doch etwas hängen, nämlich die Fähigkeit, sich auch mit weniger Sonne ein bisschen Wärme zu machen  – notfalls mit Humor.

Und der April? Der darf sich jetzt gerne mal Mühe geben. Ich wäre bereit.

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