Mai 2026 – Zwischen Tanzschuhen, Weltgeschehen und Weinlaune
Der Mai ist vorbei und wie immer frage ich mich: Wo sind eigentlich diese vier Wochen geblieben? Kaum hatte ich beim „Tanz in den Mai“ die ersten Schritte aufs Parkett gewagt, stand schon wieder der Monatswechsel vor der Tür. Der Mai 2026 war jedenfalls kein Monat für Langeweile. Weder auf der großen Weltbühne noch in meinem ganz persönlichen Alltag.
Die Welt drehte sich weiter – manchmal etwas zu schnell
Politisch und gesellschaftlich blieb es auch im Mai spannend. Gefühlt verging kein Tag ohne neue Schlagzeilen. Internationale Konflikte beschäftigten weiterhin die Nachrichten, Regierungen diskutierten über Wirtschaft, Sicherheit und Klimaschutz, und irgendwo auf der Welt wurde garantiert wieder eine politische Krise ausgerufen, bevor die vorige vollständig erklärt war.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Nachrichtenredaktionen morgens würfeln, welches Thema uns heute Sorgen machen darf. Dennoch zeigt sich immer wieder: Die Welt bleibt in Bewegung und wir mittendrin. Komischerweise werde ich immer ruhiger und ich frage mich, woher das wohl kommt. Bin ich inzwischen abgestumpft oder habe ich mich lediglich damit abgefunden, dass ich eh nichts ändern kann?
Abschied von bekannten Gesichtern
Wie jeder Monat brachte auch der Mai die traurige Nachricht vom Tod einiger bekannter Persönlichkeiten. Menschen, die mit ihrer Musik, ihrer Kunst, ihrem Sport oder ihrem gesellschaftlichen Engagement Spuren hinterlassen haben. Besonders traurig machte mich der Tod von drei wunderbaren SchauspielerInnen: Angelica Domröse, Alexander Held und Günther Maria Halmer. Solche Meldungen erinnern mich immer daran, wie schnell die Zeit vergeht und wie wichtig es ist, die schönen Momente bewusst zu genießen.
Wetterkapriolen inklusive
Der Mai machte wettertechnisch seinem Ruf wieder alle Ehre. Von frühsommerlichen Temperaturen bis zu Tagen, an denen man morgens die Winterjacke suchte und nachmittags ein Eis essen konnte, war alles dabei. Der Regenschirm gehörte ebenso zur Grundausstattung wie die Sonnenbrille. Wer beides gleichzeitig dabei hatte, durfte sich als wettererfahrener Profi bezeichnen.
Mein persönlicher Mai: Vollgas statt Winterschlaf
Während die Welt ihre Schlagzeilen produzierte, war auch bei mir einiges los.
Traditionell begann der Monat mit dem Tanz in den Mai. Ein schöner Abend mit guter Stimmung, Musik und vielen netten Begegnungen. Meine Füße hatten am nächsten Morgen eine etwas andere Meinung zur Länge des Abends als ich.
Danach ging es praktisch ohne Pause weiter. Mein ehrenamtliches Engagement nahm auch im Mai wieder einen großen Teil meiner Zeit in Anspruch. Viele Termine, viele Gespräche, viel Organisation und natürlich die Erkenntnis, dass Ehrenamt zwar manchmal anstrengend sein kann, aber auch unglaublich bereichernd ist.
Es sind oft die kleinen Momente, die zeigen, warum sich der Einsatz lohnt: ein freundliches Dankeschön, ein gelungenes Projekt oder einfach das Gefühl, gemeinsam etwas Tolles bewegt zu haben.
Mädelsabend – Therapie mit Weinbegleitung
Ein besonderes Highlight war natürlich unser Mädelsabend.
Eigentlich erstaunlich, wie effektiv ein paar Freundinnen, leckeres Essen und hervorragender Wein sein können. Innerhalb weniger Stunden wurden sämtliche wichtigen Themen des Lebens besprochen:
- Familie
- Gesundheit
- Männer
- und natürlich Menschen, die gar nicht anwesend waren
Kurz gesagt: Wir haben die Welt neu geordnet.
Der Wein floss dabei ausgesprochen freundlich die Kehlen hinunter und sorgte dafür, dass manche Geschichten mit jeder Erzählrunde noch ein kleines bisschen besser wurden. Wissenschaftlich ist dieser Effekt vermutlich noch nicht vollständig erforscht.
Was bleibt vom Mai?
Der Mai 2026 war für mich ein Monat voller Begegnungen, Engagement und schöner gemeinsamer Stunden. Ein Monat, der manchmal etwas zu schnell vorbeiging, aber viele Erinnerungen hinterlässt.
Während draußen die Natur endgültig auf Sommer umschaltete, war auch mein Kalender so grün wie nie, randvoll und lebendig.
Nun beginnt der Juni. Wahrscheinlich mit neuen Nachrichten, neuen Herausforderungen und hoffentlich wieder vielen schönen Momenten. Bis dahin halte ich es mit einer einfachen Erkenntnis aus dem Mai:
Die Welt kann noch so verrückt sein – mit guten Freunden, etwas Humor und einem Glas Wein lässt sich vieles deutlich entspannter betrachten.
In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderbaren Juni und viele Gründe zum Lächeln.


