Lebensart
Unter Lebensart findet ihr Kunst, Kultur, Ausgehen, Buchtipps - also alles war wir sehen, hören, und lesen können.
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Köln für Imis: „Wat fott es, es fott“ – Die Kunst des Loslassens auf Kölsch
Der Mensch klammert ja gern. Er klammert sich an Dinge, Menschen, Erinnerungen und Bons von 1994. Doch nicht so wir Kölner. Wir haben einen Spruch parat, der wie ein geistiger Frühjahrsputz wirkt – radikal, aber befreiend: „Wat fott es, es fott.“ Übersetzt: Was weg ist, ist weg oder in moderner Selbsthilfe-Sprache: Lass los, du hast es sowieso nicht mehr unter Kontrolle oder ganz ehrlich: Pech gehabt, trink ein Kölsch.
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Köln für Imis: Willi Millowitsch – Der kölsche Jung
Wenn Köln ein Herz hat, dann ist Willi Millowitsch mindestens die linke Hätzkammer. Ja, ich weiß, das heißt auf Hochdeutsch „Herzkammer“, aber Willi hätte mich dafür schon längst aus dem Wohnzimmer geschmissen, natürlich mit nem Kölsch in der Hand und einem breiten Grinsen im Gesicht.
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Köln für Imis: Die Legende von der Heiligen Ursula
Ursula, 11.000 Jungfrauen und die kölsche Seele – eine Liebeserklärung mit Augenzwinkern Es gibt Geschichten, die sind so verrückt, dass sie nur wahr sein könnten – oder eben typisch kölsch. Eine davon ist die Legende der heiligen Ursula. Ja genau, die Ursula mit den 11.000 Jungfrauen. Und wenn ihr jetzt denkt: „Elf-tausend?! Das klingt eher nach einem Karnevalszug als nach einer Heiligengeschichte!“, dann seid ihr schon mitten im Herzen Kölns angekommen. Die Kurzversion der Legende Ursula, eine christliche Königstochter aus Britannien, war auf dem Weg nach Rom und zwar nicht alleine. Ihr schlossen sich sage und schreibe 11.000 Jungfrauen an. Ob das damals ein Pauschalangebot war, wissen wir nicht. Auf…
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Von Träumen, Glück, Strand, Mode und ein bißchen Marmelade
Herrliche Themen für alle, die Spaß am Lesen haben. Wie wäre es mit diesen Büchern:
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Zwischen Hitzewelle, Politikdramen und Familienchaos
Wenn ich dem Juni 2025 ein Emoji geben müsste, dann wäre es vermutlich ein schmelzender Smiley, der in einer Sonnenliege liegt und gleichzeitig Twitter-Threads über EU-Krisengipfel liest. Oder einfach ein Toaster, denn so hat sichs zumindest angefühlt. Ab Mitte Juni: Familienbesuch und gemeinsames Schwitzen Das große Highlight: Meine Schwester war wieder in Deutschland, dank Visa und gewappnet für einen Behördenmarathon, kam sie Mitte Juni zurück – natürlich pünktlich zur Hitzewelle, als das Thermometer entschied, dauerhaft im 30er-Bereich zu campieren. Unser gemeinsames Motto: „Wenn wir schon zusammen schwitzen, dann wenigstens mit Stil.“ Das bedeutete: Leckeres Essen, eisgekühlter Wein und Erdbeeren mit Eis. Abende auf der Terrasse mit Diskussionen über die effektivste…











