Lebensart
Unter Lebensart findet ihr Kunst, Kultur, Ausgehen, Buchtipps - also alles war wir sehen, hören, und lesen können.
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Buchempfehlung: „Ich beiße dich zum Abschied ganz zart“ von Hubert Fichte
| unbezahlte Werbung | Nach dem Tod von Leonore Mau fanden sich in ihrem Nachlaß über 80 Briefe von Hubert Fichte an sie. Die beiden hatten sich 1962 kennengelernt – Hubert Fichte, der junge homosexuelle Schriftsteller und Leonore Mau, die Architektur-Fotografin. Eine ungewöhnlich Liebes- und Arbeitsbeziehung, die bis zum Tode Fichtes im Jahre 1986 anhielt. Er ist 20 Jahre jünger als sie und er weiß, dass er ohne sie nicht leben kann.
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Wellness im Teutoburger Wald
– Webung – Ach ja, der Teutoburger Wald! Eigentlich müsste ich mich schämen. Überall in Europa unterwegs, kenne ich dieses schöne Fleckchen Erde nur vom Vorbeifahren. Vor fast 20 Jahren habe ich kölsches Mädchen einen Westfalen geheiratet. In Brakwede geboren, zog er der Liebe wegen zu mir und wurde Wahlrheinländer. Seine grosse Liebe aber gehörte sein Leben lang dem Teutoburger Wald. Dort hatte er als Kind gespielt und als Erwachsener lange Spaziergänge unternommen. Irgendwie sind wir beide nie dazu gekommen, dies einmal gemeinsam zu tun. Jetzt, wo er nicht mehr da ist, wird es höchste Zeit für mich, das in Angriff zu nehmen.
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Zwei Schwestern in Rom – Teil 3
Heute folgt der dritte und letzte Teil meines Reiseberichtes. Teil 1 und Teil 2 können diejenigen, die sie noch nicht kennen noch nachlesen. ….. Auch eine Nacht mit leckerem Stöffchen und tollen Gesprächen geht, nach leider viel zu wenig Schlaf, einmal zu ende. Ich war bereits um 8 Uhr wieder auf, aber Schwesterchen schlief noch selig und ich ließ sie auch. Gegen 9.30 Uhr kroch sie dann endlich aus den Federn.
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Zwei Schwestern in Rom – Teil 2
Heute knüpfe ich übergangslos an Teil 1 meines Reiseberichtes an. Wer den ersten Beitrag nicht gelesen hat und interessiert ist, sollte das hier unbedingt nachholen. Trotz der ersten langen Nacht, waren wir am zweiten Tag zeitig (gegen 8 Uhr) auf den Beinen. Schließlich waren wir nicht zum Spaß in dieser Stadt. Das Einzige, was ich in Rom unbedingt tun wollte, war ein Erinnerungsbesuch der Piazza del Popolo. Hier befand sich das Lieblingscafe meines Mannes. Wir haben jeden Tag dort mindestens einen Kaffee getrunken. Nach einem kleinen Frühstück brachen wir also auf. Schon zu so früher Stunde zeigte das Thermometer 26 Grad an – das konnte ja heiter werden (wurde es…
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Zwei Schwestern in Rom – Teil 1
Nein, das ist keine Geschichte zweier Ordensfrauen im Vatikan. Meine Schwester Marion und ich brachen am 7. Juli auf, die „Ewige Stadt“ zu erkunden – ich zum zweiten, meine Schwester zum ersten Mal. Wir beide freuten uns sehr auf diese Reise und nahmen uns ausdrücklich vor, nicht gehetzt alle Sehenswürdigkeiten abzulaufen. Wir wollten römisches Leben in uns aufsaugen, das Flair der Stadt und „La dolce Vita“ genießen. Lediglich im Vorbeigehen würden wir einige sehenswerte Dinge in Rom mitnehmen. Schlicht gesagt: Wir wollten eine schöne „Schwesternzeit“ haben. Dies ist uns meist an den lauschigen Abenden gelungen, aber davon später mehr.










