Lebenslust
Hier findet ihr Beiträge zu Themen wie Mode, Schönheit, Reisen, Events und allem was Spaß macht.
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Juli 2025 – Sonne, Regen, Sinnkrisen und spanischer Fußballzauber
Na bravo, Juli, du hast es mal wieder geschafft. Statt Sommermärchen gab es bei mir eher ein Sommermüffeln. Während andere Menschen Cocktails am See schlürften, Urlaubspostkarten schrieben oder wenigstens so taten, als hätten sie Spaß, saß ich rum wie ein angegammelter Gartenzwerg, lust- und antriebslos. So richtig… bääähhh.
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„Sind wir zu alt für den Club?“ – Warum ich mit 70 immer noch tanze (und das ganz bewusst)
Vor einiger Zeit war ich mit Schwester und Schwager in einem Club in Johannesburg (Südafrika) Musik, Licht, vibrierender Boden, alles wie früher. Ich tanzte. Mitten auf der Tanzfläche. Allein, mit allen anderen um mich herum. Irgendwann kam eine junge Frau zu mir, freundlich strahlend und sagte: „Mir gefällt dein Tanzstil“. Ich lachte und antwortete: „Danke, macht auch Spaß. Immerhin bin ich schon 70“. Die Antwort kam promt: „Wow, und du tanzt besser, als die meisten hier“. Das ist so ein Moment, der mir bleibt. Ich gebe zu, ich war in diesem Moment ein wenig stolz und vor allem glücklich.
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Zwischen Hitzewelle, Politikdramen und Familienchaos
Wenn ich dem Juni 2025 ein Emoji geben müsste, dann wäre es vermutlich ein schmelzender Smiley, der in einer Sonnenliege liegt und gleichzeitig Twitter-Threads über EU-Krisengipfel liest. Oder einfach ein Toaster, denn so hat sichs zumindest angefühlt. Ab Mitte Juni: Familienbesuch und gemeinsames Schwitzen Das große Highlight: Meine Schwester war wieder in Deutschland, dank Visa und gewappnet für einen Behördenmarathon, kam sie Mitte Juni zurück – natürlich pünktlich zur Hitzewelle, als das Thermometer entschied, dauerhaft im 30er-Bereich zu campieren. Unser gemeinsames Motto: „Wenn wir schon zusammen schwitzen, dann wenigstens mit Stil.“ Das bedeutete: Leckeres Essen, eisgekühlter Wein und Erdbeeren mit Eis. Abende auf der Terrasse mit Diskussionen über die effektivste…
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Schönheitswahn und das Älterwerden – Gedanken aus dem Herzen
Es gibt diese stillen Momente, wenn das Haus ruhig ist, und ich mich selbst im Spiegel betrachte. Nicht nur mein Gesicht – sondern alles, was dahinter liegt. Die feinen Linien, die immer tiefer werden. Die Augen, die manchmal müde wirken, auch wenn ich genug geschlafen habe. Und ich frage mich: Wo ist die Zeit hin?
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„Weil ich es mir wert bin“, oder: Warum ich mir auch mal das gute Olivenöl gönne
Es gibt Sätze, die sind so ikonisch, dass sie uns wie eine innere Stimme durchs Leben begleiten. „Weil ich es mir wert bin“ ist einer davon. Ursprünglich gedacht für glänzendes Haar und perfekte Wimpern, denke ich an ihn vor allem beim Lebensmitteleinkauf. Zum Beispiel, wenn ich ratlos vor zwei Tomatensaucen stehe: „Die da für 89 Cent oder die mit Bio-Siegel und italienischem Oregano für 4,99 €?“ Und dann flüstert es plötzlich in meinem Kopf: „Weil du es dir wert bist.“ Und zack, landet die Luxus-Tomate im Einkaufswagen.














