Lebenshilfe
Erfahrungen weitergeben, dass ist der Hauptauftrag unter der ihr hier Beiträge findet. Auch Tabuthemen, wie Krankheit und Tod, werden hier angesprochen.
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Rezension: Das offizielle Arbeitsbuch zu „Die Dopamin-Nation“
Mit ihrem Buch „Die Dopamin-Nation“ hat Dr. Anna Lembke einen Nerv der Zeit getroffen. Die renommierte Psychiaterin aus Stanford beschreibt darin, wie wir in einer Welt des Überflusses von ständiger Reizüberflutung und Verfügbarkeit getrieben werden, sei es durch Social Media, Serien, Shopping oder Substanzen. Der ständige Kick, der uns über das Belohnungssystem Dopamin versprochen wird, führt paradoxerweise nicht zu mehr Glück, sondern zu Abhängigkeit, Abstumpfung und innerer Leere. Lembkes Botschaft ist klar: Nur wer lernt, Verzicht und Disziplin als Gegenpol zur Lust zu akzeptieren, kann wieder ins Gleichgewicht finden.
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Die Schwierigkeit, am Ball zu bleiben
Es gibt da diesen magischen Moment, wenn man ein neues Ziel hat. Alles fühlt sich frisch, aufregend und irgendwie machbar an. Dieses Mal zieh ich es durch, denke ich dann, mit leuchtenden Augen, einem perfekten Plan und einem Hauch Größenwahn.
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Weniger arbeiten, schön, aber auch sinnvoll? – Gedanken einer Rentnerin, die noch denken darf
Weniger arbeiten, dieser Satz klingt für viele wie eine Verheißung. Für mich, im Ruhestand, ist es längst Realität und ja, ich kann bestätigen: Es ist tatsächlich schön. Kein Wecker mehr, der um 6:30 Uhr brüllt, keine Meetings, keine Deadlines. Stattdessen Kaffee auf dem Balkon, ein gutes Buch und gelegentlich ein Blick auf die Nachrichten, in denen wieder jemand fordert: „Die 4-Tage-Woche muss her!“ Ja, es wäre schön. Denn mein Wecker klingelt weiterhin, nur eben erst um 7:30 Uhr. Luxus, ich weiß. Ich arbeite nämlich immer noch. Ein Minijob, damit ich mir hin und wieder etwas leisten kann, das über das absolute Minimum hinausgeht, ein Konzert, mal ins Theater oder…
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Sein Hobby war das Wohnen – und das mit voller Hingabe
Es gibt Menschen mit Hobbys wie Wandern, Segeln, Töpfern oder Tango und dann gibt es meinen verstorbenen Mann, dessen größtes Hobby, neben dem Kochen, das Wohnen war.
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„Sind wir zu alt für den Club?“ – Warum ich mit 70 immer noch tanze (und das ganz bewusst)
Vor einiger Zeit war ich mit Schwester und Schwager in einem Club in Johannesburg (Südafrika) Musik, Licht, vibrierender Boden, alles wie früher. Ich tanzte. Mitten auf der Tanzfläche. Allein, mit allen anderen um mich herum. Irgendwann kam eine junge Frau zu mir, freundlich strahlend und sagte: „Mir gefällt dein Tanzstil“. Ich lachte und antwortete: „Danke, macht auch Spaß. Immerhin bin ich schon 70“. Die Antwort kam promt: „Wow, und du tanzt besser, als die meisten hier“. Das ist so ein Moment, der mir bleibt. Ich gebe zu, ich war in diesem Moment ein wenig stolz und vor allem glücklich.














