Trauer
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Dance with my Father
Da ist er wieder, der SONG, den ich sehr gerne höre und der mich immer wieder zum Weinen bringt. Nicht das mir ein paar Tränen die Wangen runter laufen, nein, ich schluchze mir die Seele aus dem Leib. Manchmal, wenn jemand dabei ist, schäme ich mich richtig. Sollte ich mich in meinem Alter nicht zusammen reißen können? Eigentlich gehöre ich doch nicht zu den Heulsusen. Aber, warum ist das so? Weit über dreißig Jahre ist es nun her, dass mein Papa gestorben ist. Viel zu jung war er – mit 58 Jahren – und viel zu plötzlich geschah es.
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Zwanzigster Hochzeitstag – Ein offener Brief an meinen Mann
Mein lieber Mausebär, heute würden wir beide unseren zwanzigsten Hochzeitstag feiern. Dreißig Jahre hattest Du mir mindestens versprochen, siebzehn sind es nur geworden. Knapp einen Monat nach dem wir beide, ganz für uns, diesen Tag gefeiert haben, bist du gestorben.
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„Der Seele Trost“ – Hilft Schreiben in Zeiten der Trauer?
| unbezahlte Werbung | [yellow_box] Verlagsinformation In Zeiten der Trauer durch Tod oder Trennung können Worte heilend wirken. Das Schreiben kann zu einem vertrauten und geliebten Ritual werden, das neue Hoffnung schenkt und unseren Emotionen eine Stimme verleiht.
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Das Schicksal annehmen
Wenn ich eines in meinem Leben gut konnte, dann war und ist es, was mir passiert anzunehmen. Von diversen beruflichen Rückschlägen will ich hier gar nicht reden. Viele geliebte Menschen habe ich viel zu früh verloren, zwei Ehen sind gescheitert und nach dem Krebstod der Liebe meines Lebens habe ich die eigene Krebsdiagnose bekommen. Das alles anzunehmen ist nicht leicht und es dauert seine Zeit bis man das Schicksal akzeptiert.
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Seltsame Zeiten
Gerade liegt der 19. Hochzeitstag hinter mir. An diesem Tag war ich mit einer Freundin in der Stadt unterwegs. Das hat mich abgelenkt und machte mir den Tag etwas leichter. Trotzdem ist im Moment eine seltsame Zeit. Ich trage dich wie eine Wunde auf meiner Stirn, die sich nicht schließt. Sie schmerzt nicht immer. Und es fließt das Herz sich nicht draus tot. Nur manchmal plötzlich bin ich blind und spüre Blut im Munde. (Gottfried Benn)














