Trauer
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Das Schicksal annehmen
Wenn ich eines in meinem Leben gut konnte, dann war und ist es, was mir passiert anzunehmen. Von diversen beruflichen Rückschlägen will ich hier gar nicht reden. Viele geliebte Menschen habe ich viel zu früh verloren, zwei Ehen sind gescheitert und nach dem Krebstod der Liebe meines Lebens habe ich die eigene Krebsdiagnose bekommen. Das alles anzunehmen ist nicht leicht und es dauert seine Zeit bis man das Schicksal akzeptiert.
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Seltsame Zeiten
Gerade liegt der 19. Hochzeitstag hinter mir. An diesem Tag war ich mit einer Freundin in der Stadt unterwegs. Das hat mich abgelenkt und machte mir den Tag etwas leichter. Trotzdem ist im Moment eine seltsame Zeit. Ich trage dich wie eine Wunde auf meiner Stirn, die sich nicht schließt. Sie schmerzt nicht immer. Und es fließt das Herz sich nicht draus tot. Nur manchmal plötzlich bin ich blind und spüre Blut im Munde. (Gottfried Benn)
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Ein Jahr ohne dich
„Ein einziger Mensch fehlt und die ganze Welt ist leer.“ Wir waren 20 Jahre lang ein Paar. Wir haben uns geliebt und gestritten, gegenseitig geholfen und getragen. Wir waren voller Zärtlichkeit und Respekt füreinander. Tage, Wochen und Monate sind nur so gerast, doch die Trauer ist kein bißchen weniger geworden – im Gegenteil. Seit einem Jahr bist du nicht mehr bei mir und es ist viel passiert inzwischen:
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Bis das der Tod euch scheidet
Der Mai ist ja der Hochzeitsmonat und bei einer dieser Trauungszeromonien tauchte wieder einmal die obligatorische Frage auf: „Willst du … lieben und ehren und … bis das der Tod euch scheidet?“. Automatisch begann ich mir zu dieser Frage einige Gedanken zu machen, denn irgendwie finde ich die Frage merkwürdig.
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Ein seltsames Gefühl von Schuld
Obwohl ich nach dem Tod meines Mannes wieder mitten im Leben stehe und mit Spaß und Freude an alles herangehe, nagt etwas in mir. Wie meine Leser wissen, war mein Mann fast 8 Jahre schwer an COPD erkrankt und wir beide wussten, dass wir nicht mehr so viel gmeinsame Zeit haben würden. Als dann die Krebsdiagnose kam ging alles sehr schnell. In dieser Zeit habe ich etwas seltsames an mir festgestellt. Etwas, dass ich bis heute nicht wirklich einordnen kann.














